Doblinger Musikverlage

Diese Wiener Firma wurde 1857 von Ludwig Doblinger mit dem Kauf der Musikleihbibliothek von Friedrich Mainzer (gegründet 1817) gegründet. Es wurde am 1. August 1876 an Bernhard Herzmansky (1852-1921) verkauft, dessen Nachkommen die Firma bis heute führen. Herzmansky erhielt 1890 den Verlag von Emil Wetzler.

Doblinger war der erste Herausgeber einer Reihe von Werken von Anton Bruckner, Gustav Mahler, JP Gotthard und anderen im späten 19. Jahrhundert. Viele dieser Titel wurden nach ihrer Gründung im Jahr 1901 an die Universal Edition lizenziert, wodurch sich Doblinger auf die Veröffentlichung von Operetten konzentrieren konnte - insbesondere auf Franz Lehars großen Erfolg Die lustige Witwe.

Nach Rückschlägen während des Zweiten Weltkriegs tauchte nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Serie Diletto Musicale (seit 1958) ein Schwerpunkt auf dem früheren klassischen Repertoire auf. Die Firma unterstützt auch zeitgenössische österreichische Komponisten des 20. Jahrhunderts (einschließlich Emigranten) wie Erich Zeisl (1905-59).

Wichtige Akquisition: Emil Wetzler, Wien (1890)

Ludwig Doblinger
L. Doblinger
Ludwig Doblinger (Bernard Herzmansky)

Adressen

  1. Wien (Wien) - Hauptsitz, I. Dorotheergasse Nr. 10 (1890-1928)
  2. Ebenfalls ein Nebenbüro in München (moderne Partituren, zB aus den 1960er Jahren, haben auf den Titelseiten den „Verlag Doblinger, Wien-München“, auf den Deckblättern ebenfalls Schrägstrich statt Komma.)

Doblinger-Plattennummern wurde oft ein einfaches Präfix vorangestellt: D. #### oder LD ####. Plattennummern mit 5 Ziffern verwendeten manchmal, wie bei einigen anderen europäischen Verlagen, ein "." Trennzeichen, zB D. ##. ###. Kursiv gedruckte Daten werden geschätzt.

Rechtschreibfehlerbericht

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