Der Verband der bildenden Künstler der Wiener Secession wurde 1897 gegründet und präsentierte 1898 seine erste Ausstellung, im selben Jahr die neue Sezession (Gebäude) wurde zu den Entwürfen von vervollständigt Joseph Maria Olbrich (1867–1908)

Die Wiener Secession wurde 1897 von einer Gruppe österreichischer Künstler gegründet, die aus dem im Wiener Künstlerhaus untergebrachten österreichischen Künstlerverband ausgetreten war. Diese Bewegung umfasste Maler, Bildhauer und Architekten. Der erste Präsident der Sezession war Gustav Klimt, und Rudolf von Alt wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Die offizielle Zeitschrift hieß Ver Sacrum.

Die Wiener Secession wurde am 3. April 1897 von den Künstlern Gustav Klimt, Koloman Moser, Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich, Max Kurzweil, Wilhelm Bernatzik und anderen gegründet. Obwohl Otto Wagner weithin als wichtiges Mitglied der Wiener Secession anerkannt ist, war er kein Gründungsmitglied. Die Secessionskünstler lehnten den vorherrschenden Konservatismus des Wiener Künstlerhauses mit seiner traditionellen Ausrichtung auf den Historismus ab. Die Berliner und die Münchner Secessionsbewegung gingen der Wiener Secession voraus, die 1898 ihre erste Ausstellung veranstaltete.

Die Gruppe verdiente beträchtliche Anerkennung für ihre Ausstellungspolitik, die die französischen Impressionisten der Wiener Öffentlichkeit einigermaßen bekannt machte. Besonders berühmt war die von Josef Hoffmann entworfene und Ludwig van Beethoven gewidmete Ausstellung der 14. Secession. In der Mitte stand eine Beethoven-Statue von Max Klinger mit Klimts Beethoven-Fries. Der Klimt-Fries wurde restauriert und ist heute in der Galerie zu sehen.

Hoffmann und Moser gründeten 1903 die Wiener werkstatte als Kunstverein mit dem Ziel, die angewandten Künste (Kunsthandwerk) zu reformieren. Am 14. Juni 1905 schieden Gustav Klimt und andere Künstler aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über künstlerische Konzepte aus der Wiener Secession aus.

Im Gegensatz zu anderen Bewegungen gibt es keinen Stil, der die Arbeit aller Künstler vereint, die Teil der Wiener Secession waren. Das Secessionsgebäude könnte als Ikone der Bewegung angesehen werden. Über seinem Eingang stand der Satz „Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit. “ ("Für jedes Alter seine Kunst. Für jede Kunst seine Freiheit.") Sezessionskünstler befassten sich vor allem mit der Erforschung der Möglichkeiten der Kunst außerhalb der Grenzen der akademischen Tradition. Sie hofften, einen neuen Stil zu schaffen, der nichts mit historischem Einfluss zu tun hatte. Auf diese Weise entsprachen sie weitgehend dem ikonoklastischen Geist des Wien der Jahrhundertwende (Zeit und Ort, an dem auch Freuds erste Schriften veröffentlicht wurden).

Der sezessionistische Stil wurde in einer von der Gruppe produzierten Zeitschrift namens Ver Sacrum ausgestellt, in der hochdekorative Werke aus dieser Zeit ausgestellt waren.

Neben Malern und Bildhauern gab es mehrere prominente Architekten, die mit der Wiener Secession in Verbindung gebracht wurden. Während dieser Zeit konzentrierten sich die Architekten darauf, reinere geometrische Formen in die Entwürfe ihrer Gebäude einzubringen. Die drei Hauptarchitekten dieser Bewegung waren Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich und Otto Wagner. Sezessionsarchitekten schmückten die Oberfläche ihrer Gebäude häufig mit linearen Verzierungen in einer Form, die allgemein als Schleudertrauma oder Aalstil bezeichnet wird, obwohl Wagners Gebäude zu größerer Einfachheit tendierten und er als Pionier der Moderne angesehen wurde.

1898 wurde in der Nähe des Karlsplatzes das Ausstellungshaus der Gruppe errichtet. Das von Joseph Maria Olbrich entworfene Ausstellungsgebäude wurde bald einfach als „die Sezession“ bekannt. Dieses Gebäude wurde zur Ikone der Bewegung. Das Sezessionsgebäude zeigte Kunst von mehreren anderen einflussreichen Künstlern wie Max Klinger, Eugène Grasset, Charles Rennie Mackintosh und Arnold Bocklin (1827-1901).

Das Majolika-Haus von Otto Wagner in Wien (um 1898) ist ein bedeutendes Beispiel für den österreichischen Liniengebrauch. Weitere bedeutende Werke von Otto Wagner sind der Karlsplatz Stadtbahnbahnhof in Wien (1900) und die Österreichische Postsparkasse oder Österreichische Postsparkasse in Wien (1904–1906).

Wagners Art, die Jugendstildekoration auf klassische Weise zu modifizieren, fand bei einigen seiner Schüler, die sich zur Bildung der Sezessionisten losgesagt hatten, keinen Anklang. Einer war Josef Hoffmann, der ging, um die zu bilden Wiener werkstatte. Ein gutes Beispiel für seine Arbeit ist das Stoklet-Schloss in Brüssel (1905).

Sezession

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