Chronologie: Jahr 1910

  • Adresse: Musik-Festhalle
  • Natur: Ausstellung München
  • Programm: Mahler
  • Komposition Mahler:

Jahr 1910. Impresario Emil Gutmann (1877-1920), Programm von 05-1910 in der Musik-FesthalleMünchen mit  1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung).

1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung). Poster Emil Gutmann (1877-1920).

1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung). Programm.

130. 1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung). Mahler in der Probe.

131. 1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung). Mahler in der Probe.

132. 1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung). Mahler in der Probe.

1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung). Zahlen.

1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung). Fahrkarte.

1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung). Plakat von Alfred Roller (1864-1935).

  • 1910 Mahler traf mit dem Impresario Emil Gutmann Vorkehrungen für die Uraufführung der Symphonie in München im Herbst 1910. Er bedauerte diese Beteiligung bald und schrieb seine Befürchtungen, dass Gutmann die Aufführung in eine „katastrophale Show von Barnum und Bailey“ verwandeln würde. Die Vorbereitungen begannen Anfang des Jahres mit der Auswahl von Chören aus den Chorgesellschaften München, Leipzig und Wien. Die Münchner Zentral-Singschule stellte 350 Kinder für den Kinderchor zur Verfügung. In der Zwischenzeit war Bruno Walter, Mahlers Assistent an der Wiener Hofoper, für die Rekrutierung und Vorbereitung der acht Solisten verantwortlich. Während des Frühlings und Sommers bereiteten sich diese Kräfte in ihren Heimatstädten vor, bevor sie sich Anfang September in München für drei volle Tage der letzten Proben unter Mahler versammelten. Sein jugendlicher Assistent Otto Klemperer bemerkte später die vielen kleinen Änderungen, die Mahler während der Probe an der Partitur vorgenommen hatte: „Er wollte immer mehr Klarheit, mehr Klang, mehr dynamischen Kontrast. Einmal während der Proben wandte er sich an uns und sagte: „Wenn nach meinem Tod etwas nicht richtig klingt, dann ändere es. Sie haben nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht dazu. '”
  • Plakate in ganz München.
  • Für die Premiere am 12. September hatte Gutmann die neu errichtete Neue Musik-Festhalle auf dem Münchner Ausstellungsgelände bei Theresienhöhe (heute Zweigstelle des Deutschen Museums) gemietet. Diese riesige Halle hatte eine Kapazität von 3,200; Um den Ticketverkauf zu unterstützen und die Öffentlichkeitsarbeit zu fördern, entwickelte Gutmann den Spitznamen „Symphony of a Thousand“, der trotz Mahlers Missbilligung der beliebte Untertitel der Symphonie geblieben ist. Zu den zahlreichen Persönlichkeiten, die bei der ausverkauften Premiere anwesend waren, gehörten die Komponisten Richard Strauss, Camille Saint-Saëns und Anton Webern; die Schriftsteller Thomas Mann und Arthur Schnitzler; und der führende Theaterregisseur des Tages, Max Reinhardt. Ebenfalls im Publikum war der 28-jährige britische Dirigent Leopold Stokowski, der sechs Jahre später die erste US-Aufführung der Symphonie leiten sollte.
  • Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Empfänge von Mahlers neuen Symphonien meist enttäuschend gewesen. Die Münchner Uraufführung der Achten Symphonie war jedoch ein uneingeschränkter Triumph; Als die letzten Akkorde verstummten, gab es eine kurze Pause vor einem großen Applaus, der zwanzig Minuten dauerte. Zurück in seinem Hotel erhielt Mahler einen Brief von Thomas Mann, in dem der Komponist als "der Mann bezeichnet wurde, der, wie ich glaube, die Kunst unserer Zeit in ihrer tiefsten und heiligsten Form ausdrückt".
  • Die Dauer der Sinfonie bei ihrer Uraufführung wurde vom Kritiker-Komponisten Julius Korngold als 85 Minuten aufgezeichnet. Diese Aufführung war das letzte Mal, dass Mahler eine Premiere eines seiner eigenen Werke dirigierte. Acht Monate nach seinem Münchner Triumph starb er im Alter von 50 Jahren. Seine verbliebenen Werke (Das Lied von der Erde), seine Neunte Symphonie und die unvollendete Zehnte wurden nach seinem Tod uraufgeführt.
  • Siehe Beschreibung im Tagebuch Janko Cadra (1882-1927).
  • La Grange macht auf die besonders hohe Tessitura der Sopranistinnen, Solisten und Chorsänger aufmerksam. Er charakterisiert die Alt-Soli als kurz und unauffällig; Die Tenor-Solorolle in Teil II ist jedoch sowohl umfangreich als auch anspruchsvoll und erfordert mehrmals, über die Chöre gehört zu werden. Die großen melodischen Sprünge in der Rolle des Pater Profundus stellen den Bass-Solisten vor besondere Herausforderungen.
  • Willem Mengelberg (1871–1951) erwarb die niederländischen (Amsterdam) Premierenrechte und die Rechte für Deutschland (Franfurt) von Musikverlage der Universal Edition (UE) für die Sinfonie Nr. 8 bis zum 30, nachdem die Premiere von Amsterdam nach München verlegt wurde.
  • Gustav Mahler (1860-1911) sagte Willem Mengelberg (1871–1951) dass sowohl das Auditorium als auch der Chor (850 Sänger) viel zu klein gewesen waren und dass er sich einen viel größeren Raum vorgestellt hatte. Diese Aussage wurde später vom Komponisten und Pianisten Otto Neitzel bestätigt.
  • 03-04-1912 In der Frankfurter Festhalle waren etwa dreimal (12.000) so viele Zuschauer wie bei der Weltpremiere (4.000 Zuhörer). Das Ensemble wäre diesmal auch groß genug, weil Mengelbers Orchester und Chöre aus Amsterdam und Frankfurt zusammen auftreten würden.

Solisten

Legendenpublikum

  • R = Bei einer oder mehreren Proben anwesend sein.
  • R5 = Anwesend bei der Probe Montag 05-09-1910: Orchesterproben (9.30 bis 12 und 4 bis 6.30 Stunden).
  • R6 = Anwesend bei der Probe Dienstag 06-09-1910: Orchesterproben (9.30 bis 12 und 4 bis 6.30 Stunden).
  • R7 = Anwesend bei der Probe Mittwoch 07-09-1910: Orchesterproben (9.30 bis 12 und 4 bis 6.30 Stunden).
  • R8 = Anwesend bei der Probe Donnerstag 08-09-1910: Solisten- und Kinderproben (11 Stunden).
  • R9 = Anwesend bei der Probe Freitag 09-09-1910: Keine Proben?
  • R10 = Anwesend bei der Probe am Samstag, den 10. Vollprobe Teil I (09 Stunden) und Vollprobe Teil II (1910 Stunden).
  • R11 = Anwesend bei der Probe am Sonntag, den 11 Sonntag: Abschlussprobe (09 Stunden).
  • C12 = Anwesend beim Konzert Montag 12-09-1910: 1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung) (7.30 Stunden).
  • C13 = Anwesend beim Konzert am Dienstag, den 13: 1910 Konzert München 13-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (7.30 Stunden).

Publikumsfamilie

Publikum andere

Nicht vorhanden

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