Bestehend

  • Jahr 1880 (Originalfassung in drei Sätzen).

Aufführungen von Gustav Mahler

Versionen

Jahr 1879. 03-03-1879. Brief von Gustav Mahler (1860-1911) zu Anton Krisper (1858-1914) mit einem Entwurf für den Text der ersten Version von Das klagende Lied;; Gedicht 'Ballade vom blonden und braunen Rittersmann'.

Bestehend aus drei vom Komponisten „I“ - „III“ nummerierten Teilen mit neun, fünf und sieben Strophen mit Autogramm („Ballade vom blonden und braunen Rittersmann“), am Ende signiert und datiert („Gustav Mahler“) 18.1-3 / 379. ”)

… Vom Felsen hoch erglänzet das Schloß,
die Zinken erschall'n und drommetten,
dort sitzen der Ritter muthiger Troß,
und die Frauen mit goldenen Ketten!

„Was wird der Jubelnde, fröhliche Schall,
war leuchtet und hatet im Königssaal
o Freude, heia Freude! ”…

Jahr 1879. 05-03-1879 Brief von Gustav Mahler (1860-1911) zu Anton Krisper (1858-1914) bezüglich einer Textquelle für Das klagende Lied, Gedicht 'Ballade vom blonden und braunen Rittersmann'. Lied 1: Waldmarchen. Libretto Gustav Mahler.

Er drückte seine Sehnsucht nach einem Wiedersehen aus und beschrieb ausführlich sein neues Quartier in einem ehemaligen Kloster, das er zu einem gemütlichen Zuhause gemacht hat, um seine Träume und Gedanken zu verwirklichen. Er erwähnte das große Gemälde von Wagner über seinem Schreibtisch und das gute Klavier, das er dort hat. Es fehlt nur noch die Feststellung, dass er [Krisper], der sein Glück mit ihm teilen sollte, und dass er sich gut vorstellen kann, wie glücklich er ist, zumal die klosterartige Stille, die um das Haus herum hängt, viel dazu beiträgt seine Arbeit leicht und angenehm zu machen; In der zweiten Hälfte des Briefes malt Mahler die Szene, in der er in einem alten Ledersessel sitzt und eine feine Zigarette raucht. Dabei stellt er fest, dass die Ballade, die er beiliegt (siehe vorhergehendes Los), unter solchen Umständen konzipiert wurde, und erklärt, dass er komponiert Ballade] für Orchester, Chor und Solisten, die seine Hoffnung auf eine erfolgreiche Arbeit zum Ausdruck bringen und ihn um seine offene Meinung zur Ballade bitten.

Movements

1881: Ablehnung des Beethoven-Preises

Im Jahr 1881 Gustav Mahlers  Lied 1: Waldmarchen wurde in einem Wettbewerb um einen Kompositionspreis - den Beethoven-Preis - eingereicht, der von der Gesellschaft Der Musikfreunde in Wien gesponsert wurde. Die Richter eingeschlossen Johannes Brahms (1833–1897) und über Karl Goldmark (1830-1915) und verlieh den Preis an eine Arbeit von Robert Fuchs (1847-1927) eher als zu Mahlers Kantate.

1883: Abgelehnt für Tonkunstlerversammlung des ADM 

Weniger bekannt ist die Tatsache, dass Mahler 1883 ebenfalls einreichte Lied 1: Waldmarchen zu Franz Liszt (1811–1886) zur Prüfung und eine mögliche Aufführung beim Festival der Tonkunstlerversammlung des ADM. Wieder wurde es abgelehnt, mit der verheerenden Bemerkung, dass der Text von „Waldmärchen“ den Arbeitserfolg wahrscheinlich nicht bringen würde. 

Jahr 1883. 13-09-1883. Brief von Gustav Mahler erhalten von Franz Liszt (1811–1886) (in Weimar). Waldmarchen (Ab Das klagende Lied) ist abgelehnt.

Jahr 1883. 13-09-1883. Brief von Gustav Mahler erhalten von Franz Liszt (1811–1886) (in Weimar). Waldmarchen (Ab Das klagende Lied) ist abgelehnt.

Schreiben im formalen Stil: Ihre Komposition Waldmarchen, die Sie mir freundlicherweise geschickt haben, enthält einige wertvolle Merkmale. Das Gedicht scheint jedoch nicht von der Art zu sein, die einen Erfolg für die Komposition garantieren würde. (sehr formelle Schlussfolgerung.) Adressiert Kassel. (Ursprungsbrief ist umstritten)

So unterscheidet sich die Komposition von Mahlers herausragendsten älteren Zeitgenossen, die sowohl konservative als auch radikale Kompositionstendenzen der Zeit repräsentieren. Solche Ablehnungen könnten ihn, wie Mahler später behauptete, dazu veranlasst haben, sich für seinen Lebensunterhalt dem Dirigieren zuzuwenden; Danach komponierte er bis 1888 nur noch eine Handvoll Lieder.

1901 Konzert Wien 17-02-1901 - Das klagende Lied.

Publikationen

Jahr 1902. Vokalpartitur von Das klagende Lied, Fassung in zwei Sätzen, signiert und bezeichnet von Gustav Mahler (1860-1911). Die gedruckte Hülle, Wien: Josef Weinberger, 1902. Erstausgabe, 69 Seiten, gedruckte braune Hülle des Verlags mit Vignette (ebenfalls auf dem Titel), Kennzeichen 25., Preis 6 Mark, frühe Tafeln, rückseitig, die Inschrift leicht beschnitten, kleine Reparatur an den vorderen unteren Ecken zu den ersten 2 Blättern. Herausgeber: Weinberger Musikverlage.

Mit persönlicher Notiz von Gustav Mahler: „Meinen lieben Freunde Carl und Camilla in alter treuer Anhänglichkeit Wien 1880! –1900! Gustav Mahler “(in alter Treue). Der Widmungsträger Camilla Stefanovic-Vilovska (Milla von Ott) war eine österreichische Geigerin (bekannt als "Milla von Ott"). 

1970. Erste Aufnahme der Fassung in drei Sätzen. Dirigent Pierre Boulez.

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