Von Schönheit

  • Von der Schönheit.
  • Tonart: G-Dur.
  • Comodo. Dolcissimo. (Bequem. Sehr süß.)
  • Nach dem chinesischen Dichter: Li Bai.
  • Stimme: Alt (oder Bariton).
  • Dauer: 8 Minuten.

Die Musik dieser Bewegung ist größtenteils leise und legato und meditiert über das Bild einiger „junger Mädchen, die am Flussufer Lotusblumen pflücken“. Später in der Bewegung gibt es einen lauteren, artikulierteren Abschnitt im Messing, während die jungen Männer auf ihren Pferden vorbeireiten.

Es gibt ein langes orchestrales Nachspiel zur gesungenen Passage, da die schönste der jungen Mädchen sich sehnsüchtig um den schönsten der jungen Männer kümmert.

Von der Schönheit

Junge Mädchen pflücken Blumen,
Pflücken Lotosblumen an dem Uferrande.
Zwischen Büschen und sehen sitzen sie,
Arbeitsbilder in den Schoß und rufen
Sich beide Neckereien zu.

Goldne Sonne webt um die Gestalten,
Spiegelt sie im blanken Wasser breiter.
Sonne spiegelt ihre schlanken Glieder,
Ihre unterschiedlichen Augen breiter,
Und der Zephyr hebt mit Schmeichelkosen das versucht
Ihre Ärmel auf, gehört den Zauber
Ihre Wohlgerüche durch die Luft.

O sieh, war tummeln sich für schöne Knaben

Dort an dem Uferrand auf mut'gen Rossen,
Weithin hatend wie die Sonnenstrahlen;
Schön zwischen dem Geäst der grünen Weiden
Trabt das jungfrische Volk einher!

Das Roß des einen wiehert fröhlich auf
Und scheut und saust dahin;
Über Blumen, Gräser, wanken hin die Hufe,
Sie zerstampfen jäh im Sturm die hingesunknen Blüten.
Hei! Wie flattern im Taumel seine Mähnen,
Dampfen heiß die Nüstern!

Goldne Sonne webt um die Gestalten,
Spiegelt sie im blanken Wasser breiter.

Und die schönste von den Jungfraun wird gesendet
Lange Blicke ihm der Sehnsucht nach.
Ihre stolze Haltung ist nur Verstellung.
In dem Funkeln ihre großen Augen,
In dem Dunkel eigenen gehört Blicks
Schwingt klagend noch die Erregung
Sein Herz nach.

Von Schönheit

Junge Mädchen pflücken Blumen,
Lotusblumen vom Flussufer pflücken.
Zwischen Büschen und Blättern sitzen sie
Sie sammeln Blüten in ihrem Schoß und rufen
Scherze miteinander.

Die goldenen Sonnenstrahlen weben um ihre Formen
Und werfen ihre Reflexionen auf das blasse Wasser,
Die Sonne reflektiert ihre schlanken Schlanken
Und ihre süßen Augen.
Und der Westwind hebt streichelnd das Tuch
Von ihren Ärmeln und trägt die Verzauberung
Von ihren Parfums durch die Luft.

O schau! Wer sind diese hübschen Jungs, die herumtollen?

Auf tapferen Pferden dort am Flussufer?
In der Ferne glitzernd, wie die Sonnenstrahlen,
Schon galoppieren die lebhaften Jugendlichen
Unter den Zweigen der grünen Weiden!

Eines ihrer Pferde wiehert fröhlich,
Dann bäumt er sich auf und eilt davon;
Seine Hufe stürzen über Blumen und Gras
Und zerquetsche in ihrem Tumult die gefallenen Blüten;
Lo! wie seine Mähne im wilden Schuss flattert,
Wie dämpfen seine Nasenlöcher!

Die goldenen Sonnenstrahlen weben um ihre Formen
Und werfen ihre Reflexionen auf das blasse Wasser.

Und die schönste der Mädchenabgüsse
Lange sehnsüchtige Blicke nach ihm.
Ihre hochmütige Haltung ist nur ein Vorwand:
Im Feuer ihrer großen Augen
In der Dunkelheit ihres leidenschaftlichen Blicks,
Die Erregung ihres Herzens pocht immer noch.

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