Lied 5: Der Trunkene im Fruhling

Der betrunkene Mann im Frühling

  • Der Trunkene im Fruhling.
  • Tonart: Ein Major.
  • Zweites Scherzo.
  • Allegro. Keck, aber nicht zu schnell. (Kühn, aber nicht zu schnell.)
  • Nach dem chinesischen Dichter: Li Bai.
  • Stimme: Tenor.
  • Solo: Violine und Flöte.
  • Dauer: 4 Minuten.

Das zweite Scherzo der Arbeit liefert der fünfte Satz. Wie beim ersten Mal wird es mit einem Horn-Thema eröffnet. In diesem Satz verwendet Mahler eine Vielzahl von Schlüsselsignaturen, die sich so oft wie alle paar Takte ändern können. Der Mittelteil enthält eine Solovioline und eine Soloflöte, die den Vogel darstellen, den der Sänger beschreibt.

24-04-1920. Mahler Festival 1920 AmsterdamWillem Mengelberg (1871–1951). Gedenkboek. Gedenkbuch. Fachausgabe. Beitrag von Justine (Ernestine) Rose-Mahler (1868-1938) und über Arnold Josef Rose (1863-1946). Violine solo von Lied 5: Der Trunkene im Fruhling.

Der Trunkene im Fruhling

Wenn nur ein Traum das (1) ist,
Warum denn Müh und Plag?
Ich trinke, bis ich nicht mehr kann,
Den ganzen, lieben Tag!

Und wenn ich nicht mehr trinken kann,
Weil (Leib und Kehle) 2 voll,
Also tauml 'ich (hin vor) 3 meiner Tür
Und schlafe wundervoll!

War hör ich beim Erwachen? Horch!
Ein Vogel singt im Baum.
Ich frag ihn, ob schon Frühling sei,
Mir ist auch wie im Traum.

Der Vogel zwitschert: 'Ja! Der Lenz
(Ist da,) 4 sei kommen über Nacht! '

Ich seufze tief beschäftigt auf) 5
Der Vogel singt und lacht!

Ich fülle mir den Becher neu
Und leer ihn bis zum Grund
Und singe, bis der Mond erglänzt
Bin schwarzen Firmament!

Und wenn ich nicht mehr singen kann,

Also schlaf ich wieder ein,
Was geht (denn mich) 6 der Frühling an!?
Laßt mich betreten sein!

Fußnoten:

1 Gustav Mahler: 'Leben'.
2 Gustav Mahler: 'Kehl und Seele'.
3 Gustav Mahler: 'bis zu'.
4 Hinzugefügt von Gustav Mahler.
5 Gustav Mahler: 'Aus tiefstem Schauen lausch ich auf.'
6 Gustav Mahler: 'mich denn'.

Der betrunkene Mann im Frühling

Wenn das Leben nur ein Traum ist,
Warum sollten sie dann Ärger und Sorge sein?
Ich trinke - bis ich nicht mehr trinken kann,
Den ganzen, lebenslangen Tag!

Und wenn ich nicht mehr trinken kann,
Weil Hals und Seele voll sind,
Ich stolpere zu meiner Tür
Und wunderbar gut schlafen!

Was höre ich beim Aufwachen? Horchen!
Ein Vogel singt im Baum.

Ich frage ihn, ob es schon Frühling ist ...
Es scheint mir ein Traum zu sein.

Der Vogel zwitschert: Ja! Frühling
ist hier, es kam über Nacht´
In Gedanken versunken, hörte ich.
Der Vogel singt und lacht.

Ich fülle meine Tasse wieder
Und lassen Sie es bis zum Bodensatz abtropfen,
Und ich singe - bis der Mond scheint
Im schwarzen Himmel;

Und wenn ich nicht mehr singen kann,
Ich schlafe wieder ein.
Was geht mich der Frühling an?
Lass mich betrunken sein!

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