Der zweite Satz, "Ging heut Morgen über Feld" ("Ich bin heute Morgen über das Feld gegangen"), enthält die glücklichste Musik des Werkes. In der Tat ist es ein Lied der Freude und des Staunens über die Schönheit der Natur in einfachen Handlungen wie Vogelgezwitscher und Tau im Gras. "Ist es nicht eine schöne Welt?" ist ein Refrain. Am Ende wird der Wanderer jedoch daran erinnert, dass sein Glück trotz dieser Schönheit nicht mehr blühen wird, wenn seine Liebe weg ist.

Dieser Satz ist fein orchestriert und verwendet hohe Streicher und Flöten sowie eine ganze Menge Dreiecke. Die Melodie dieses Satzes sowie ein Großteil der Orchestrierung werden zum A-Thema des ersten Satzes der Ersten Symphonie entwickelt.

Lied 2: Ging heut 'Morgen uber's FeldKlavierpartitur.

Lied 2: Ging heut 'Morgen uber's FeldKlavierpartitur.

 

Ging heut 'morgen übers Feld

 

Ging heut 'morgen übers Feld,

Tau noch auf den Gräsern hing;

Schprach zu mir der lust'ge Fink:

„Ei, du! Gelt?

Guten Morgen! Ei gelt? Du!

Wird's nicht eine schöne Welt!?

Zink! Zink!

Schön und flink!

Wie mir doch die Welt verloren! ”

 

Auch die Glockenblum bin Feld

Hatte mir lustig, gutes Ding '

Mit den Glöckchen, klinge, kling,

Klinge, Kling,

Ihr Morgengruss geschellt:

Wird's nicht eine schöne Welt!?

Kling, Kling,

Schönes Ding!

Wie mir doch die Welt verloren! Heia!

 

Und da fing im Sonnenschein

Gleich die Welt zu funkeln an;

Alles Ton und Farbe gehört

Im Sonnenschein!

 Blum 'und Vogel, Gross und Klein!

"Guten Tag!"

Ist es nicht eine schöne Welt?

Ei, du! Gelt!?

"Schöne Welt!"

 

Nun gehört auch mein Glück wohl ein?!

Nein! Nein! das ich mein ',

Mir nimmer, nimmer blühen kann!

 

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