Der letzte Satz gipfelt in einer Entschließung. Die Musik, die auch in der Ersten Symphonie (im Scherzo „Trauermarsch nach Callots Art“) wiederverwendet wird, ist gedämpft und sanft, lyrisch und erinnert in ihren Harmonien oft an einen Choral. Der Titel „Die zwei blauen Augen meines Geliebten“ handelt davon, wie das Bild dieser Augen dem Wanderer so viel Kummer bereitet hat, dass er es nicht mehr ertragen kann, in der Umwelt zu sein .

Er beschreibt, wie er sich unter eine Linde legt und die Blumen auf ihn fallen lässt. Er möchte vor seinen Reisen in sein Leben zurückkehren. Er fragt, dass die ganze Angelegenheit nie stattgefunden habe: "Alles: Liebe und Trauer und Welt und Träume!"  

Lied 4: Die zwei blauen Augen von meinem SchatzKlavierpartitur.

 

Die zwei blauen Augen von meinem Schatz

 

Die zwei blauen Augen

Von meinem Schatz,

Die haben mich in sterben

Weite Weltstehende.

Da mußt ich Abschied vom vomlieliesten Platz nehmen!

O Augen, blau!

Warum habt ihr mich angeblickt?

Nun hab ich ewig Leid und Grämen!

 

Ich bin gehört

In stiller Nacht,

Wohl über die dunkle Heide.

Hat mir niemand unangemessen gesagt,

Ade!

Mein Gesell Krieg Lieb und Leide!

 

Auf der Straße steht ein Lindenbaum,

Da hab ich zum ersten mal

Im Schlaf geruht!

Unter dem Lindenbaum,

Der hat seine Gedanken

Uber mich geschneit,

Da wußt ich nicht, wie das Leben tut,

Krieg alles, ach, alles wieder gut!

Alles! Alles! Lieb und Leid!

Und Welt und Traum!

 

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