Urlicht. Sehr feierlich aber einfach (nach Art eines Chors). Nach den „quälenden“ Fragen des Eröffnungssatzes und des grotesken Tanzes des Scherzo ist die Menschheit von Unsicherheit und Zweifel befreit. Das Wunderhorn-Lied bringt den ersten Lichtstrahl mit sich, der am Ende des Finales in Glanz erstrahlen wird. Ein feierlicher Choral, sanft auf dem Blech angegeben, bestätigt den unschuldigen Glauben der Kindheit; Später wird eine erweiterte Version desselben aufsteigenden Themas zum Thema „Auferstehung“ des letzten Satzes.

Satz 4: „Urlicht“. Sehr feierlich, aber schlicht.

Satz 4: „Urlicht“. Sehr feierlich, aber schlicht.

Urlicht Manuskript, Stefan Zweig (1881-1942)

Eine überarbeitete Orchestrierung von 'Urlicht' wurde als Satz IV in die Zweite Symphonie aufgenommen, und die Komposition wurde erstmals 1895 als Teil dieses Werkes aufgeführt. Obwohl kein Manuskript der Gesangs- und Klavierversion von 'Urlicht' erhalten ist, scheint es wahrscheinlich dass dies 1892 komponiert wurde (Mitchell). 

Ein Brief von Mahler an Hermann Behn aus dem Jahr 1895 (Blaukopf; Kaplan S. 81) weist darauf hin, dass er das Lied komponiert hatte, bevor er sich entschied, es zu orchestrieren oder in die Symphonie aufzunehmen. Im Sommer 1893, als das vorliegende Manuskript geschrieben wurde, arbeitete er auch an den ersten drei Sätzen der Symphonie. Aber die in Zweig MS 49 und der 'No. 7 'auf f. Ich beziehe es auf die Reihe orchestrierter Wunderhorn-Lieder (Mitchell). 

Es scheint, dass die Stefan Zweig (1881-1942) Das Manuskript repräsentiert Mahlers erste Gedanken zur Orchestrierung seiner Vertonung von 'Urlicht'. Die Orchestrierung in der Veröffentlichung des Schauplatzes als eine der Orchesterversionen von Liedern aus 'Das Knaben Wunderhorn' weist die meisten kleineren Merkmale auf, die in Zweig MS 49 zu finden sind (obwohl vier statt zwei Hörner verwendet werden), unterscheidet sich jedoch in vielen Einzelheiten. 

Die Wertung in der Stefan Zweig (1881-1942) Das Manuskript ist für kleinere Kräfte als die in der Symphonie verwendete Version (und in der es erstmals veröffentlicht wurde), insbesondere mit weniger Hörnern und einer Harfe anstelle von zwei. Das Kaplan-Manuskript dieses Satzes enthält die zusätzliche Harfe, jedoch nicht die erweiterten Blechbläser der endgültigen Besetzung für die Symphonie. Es enthält eine Reihe der mit Bleistift vorgenommenen Überarbeitungen des vorliegenden Manuskripts und einige weitere Überarbeitungen, um der endgültigen Fassung näher zu kommen.

Zum Beispiel wurde in Zweig MS 49 die ursprüngliche Gesangslinie der beiden Takte mit den Worten 'und wollt' mich abweisen ', in Tinte geschrieben, herausgekratzt und mit Bleistift überarbeitet; Die Kaplan-Partitur enthält zu diesem Zeitpunkt auf der Sprachzeile die Original-Tintenversion von Zweig MS 49, jedoch auf einer separaten Daube unter einer Version, die die Bleistiftrevision von Zweig MS (im ersten Takt) mit der endgültigen Version (im zweiten Takt) kombiniert Bar). Zweig MS 49 ist eines der Objekte, die nach Zweigs Tod in die Sammlung aufgenommen wurden.

Aber Mahler war eine vertraute und sehr bewunderte Figur: Zweig steuerte ein Gedicht "Der Dirigent" zu einem 1910 zu Mahlers Ehren veröffentlichten Band bei und besaß selbst mindestens zwei Mahler-Manuskripte. Im Februar 1934 überreichte er der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek in Jerusalem als Ergänzung zu Briefen und Papieren, die er im Dezember zuvor gegeben hatte, ein Manuskript mit Skizzen und Entwürfen für den ersten Satz der Zweiten Symphonie: Es umfasst eine einzige Seite von Skizzen in kurzer Partitur und 21 (nicht alle aufeinanderfolgenden) Seiten mit Entwürfen in teilweiser Partitur; Dies ist vermutlich das Manuskript, das er in 'Meine Autographen-Sammlung' (in Martin Bircher (Hrsg.), Stefan Zweigs Welt der Autographen (Zürich, 1996), S. 39) auflistet.

Außerdem eine Klavierpartitur des vierten Satzes der Dritten Symphonie, 'O Mensch! Gieb acht! 'Wurde 1936 im ersten Hinterberger Katalog (Kat. IX Nr. 267) zum Verkauf angeboten und mit Zweigs Genehmigung von Gisela Selden-Goth, einer Sammlerkollegin, gekauft.

1893. Satz 4: „Urlicht“. Sehr feierlich, aber schlicht. Autogramm volle Punktzahl. In Tinte auf Systemen mit 16 bis 18 Dauben geschrieben. Musik beginnt f. 2r; Tempo Richtungen 'Sehr feierlich aber [mit Bleistift korrigiert von' und '] schlicht!' (f. 2r) - "Rit." (f. 4v), dann mit Bleistift hinzugefügt 'Drängend!' (f. 5r) - 'Molto rit! Wieder langsam wie am Anfang! ' (f. 5v). Die Balkenlinien waren durchgehend mit Bleistift angeordnet. Korrekturen und Änderungen in der Tinte; zahlreiche Überarbeitungen und Anmerkungen mit Bleistift. Titelblatt (f. 1r) 'Urlicht +++ / (aus des Knaben [' h 'mit Bleistift durchgestrichen] Wunderhorn) / Nr. 7 / für eine Singstim [m] e / mit Orchester / von / Gustav Mahler' . Ende (f. 6r) 'Steinbach / 19. Juli 1893'. Bewertet für 2 Flöten / Piccolos, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, Harfe, Glocke ('Glocke') und Streicher. Die Anzahl der gegen das erste System geschriebenen Hörner (f. 2r) wird von 3 auf 2 korrigiert. Stefan Zweig (1881-1942).

1893. Satz 4: „Urlicht“. Sehr feierlich, aber schlichtStefan Zweig (1881-1942).

1893. Satz 4: „Urlicht“. Sehr feierlich, aber schlichtStefan Zweig (1881-1942).

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