• D-Dur.
  • Horn solo.

Als zweiter Teil der Symphonie folgt der oben erwähnte dritte Satz, das Scherzo. Völlig unerwartet scheint sich der Charakter der Symphonie zu ändern: Eine freudige und überschwängliche, fast burleske Atmosphäre, die durch die typischen mahlerischen ländlichen Valses verursacht wird, scheint sich auszubreiten, aber sie scheint nicht ernst zu sein, sondern eher gezwungen, fast übertrieben, als ob man sie hätte versucht, eine Depression durch künstliche Fröhlichkeit zu vertreiben, sich dem Leben voller Kraft und Energie zuzuwenden, um nicht auf das innere Tragische hören zu müssen.

Die Ironie, die oft in Mahlers anderen Scherzi zu finden ist, fehlt völlig, stattdessen sind immer wieder tragische Seufzer der Blasinstrumente zwischen den Tälern zu hören, die freudige Bewegung wird durch Phasen tiefer Nachdenklichkeit unterbrochen, in denen sich wehmütige Windphrasen wie imitieren Echos. In einem scharfen und vehementen Ende stoppt das Scherzo abrupt.

Teil II: Satz 3: Scherzo. Kräftig, nicht zu schnell.

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