• Nachtmusik II.
  • F-Dur.

Der vierte Satz (die zweite Nachtmusik) steht im Gegensatz zum ersten, da er eine intimere und menschlichere Szene darstellt. Mit seiner "Amoroso" -Markierung und reduzierten Orchestrierung (Posaunen, Tuba und Trompeten sind leise und die Holzbläser werden um die Hälfte reduziert) wurde dieser Satz als "eine lange Strecke Kammermusik inmitten dieses riesigen Orchesterwerks" beschrieben.

Manuskriptsinfonie Nr. 7Satz 4: Nachtmusik. Andante amoroso.

Eine Solovioline führt den Satz ein, während ein Hornsolo über den sanften Tönen von Gitarre und Mandoline einen magischen Serenadencharakter erzeugt. Sardonische Dissonanzen verleihen dieser Bewegung jedoch ein satirischeres und sogar krankeres Gefühl.

Das Trio kontrastiert damit und spiegelt mehr die intime Stimmung wider, die man von einer Wiener Serenade erwarten würde. Die Bewegung endet in Transzendenz und bietet eine friedliche Kulisse für den abrupten Auftritt des Finales.

"Nächtliche Serenade" (1675) von Jan Steen (1626-1679). Dieses Gemälde zeigt eine intime Serenade der Art Mahler-Parodien in der zweiten „Nachtmusik“.

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