Einleitung Sinfonie Nr. 9

Die 9. Symphonie von Gustav Mahler wurde zwischen 1908 und 1909 geschrieben und war die letzte von ihm vollendete Symphonie. Obwohl das Werk oft als D-Dur-Tonart beschrieben wird, ist das Klangschema der gesamten Symphonie progressiv. Während der Eröffnungssatz in D-Dur ist, ist das Finale in Es-Dur.

Die Symphonie besteht aus vier Sätzen:

Satz 1: Andante comodo

Satz 2: Im Tempo eines gemachlichen Landlers. Etwas tappisch und sehr derb

Satz 3: Rondo-Burleske: Allegro assai. Sehr trotzig

Satz 4: Adagio. Sehr langsam und noch zuruckhaltend

Obwohl die Symphonie die traditionelle Anzahl von Sätzen hat, ist es ungewöhnlich, dass der erste und der letzte eher langsam als schnell sind. Wie so oft bei Mahler ist einer der mittleren Sätze ein Händler. Mahler starb im Mai 1911, ohne jemals seine 9. Symphonie zu hören. Das Ende des Werkes wird normalerweise als sein bewusster Abschied von der Welt interpretiert, da es nach dem Tod seiner geliebten Tochter komponiert wurde Maria Anna Mahler (Putzi) (1902–1907) im Jahr 1907 und die Diagnose seiner tödlichen Herzkrankheit.

Dieser Begriff ist jedoch insofern umstritten, als Mahler sich zum Zeitpunkt der Komposition der 9. Symphonie bei guter Gesundheit fühlte; Er hatte eine sehr erfolgreiche Saison (1909-1910) als Dirigent der New York Philharmonic Orchestra (NYPO / NPO) und davor die New York Metropolitan Opera (MET) (in New York). In seinen letzten Briefen gab Mahler an, dass er sich auf eine ausgedehnte Tournee mit dem Orchester für die Spielzeit 1910-1911 freue. Außerdem arbeitete Mahler an seinem unvollendeten Symphonie Nr. 10 bis zu seinem Tod im Mai 1911.

Zitate über Sinfonie Nr. 9

  • Symphonie Nr. 9 ist höchst seltsam. Darin spricht der Autor kaum noch als Individuum. Es scheint fast so, als müsste dieses Werk einen verborgenen Autor haben, der Mahler lediglich als seinen Sprecher, als sein Sprachrohr benutzte. Diese Symphonie ist nicht mehr im persönlichen Ton gehalten. Es besteht sozusagen aus objektiven, fast leidenschaftslosen Aussagen einer Schönheit, die nur für jemanden wahrnehmbar wird, der auf tierische Wärme verzichten kann und sich in geistiger Kühle zu Hause fühlt - Arnold Schönberg (1874-1951).
  • Die 9. Symphonie drückt eine außergewöhnliche Liebe zur Erde für die Natur aus - Alban Berg (1885-1935).
  • Es ist Musik aus einer anderen Welt, sie kommt aus der Ewigkeit - Herbert von Karajan.
  • Es ist erschreckend und lähmend, wenn sich die Klangstränge auflösen ... wenn wir aufhören, verlieren wir alles. Aber durch Loslassen haben wir alles gewonnen - Leonard Bernstein (1918-1990).
  • Ich glaube, es ist nicht nur seine letzte, sondern auch seine größte Leistung - Otto Klemperer (1885-1973).

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