Lied 9: Selbstgefuhl!

Das letzte Lied „Selbstgefühl“ beginnt mit einer Dynamik der Stärke. Um ein hohes Maß an Verspieltheit aufrechtzuerhalten, muss der Tubist die strengen dynamischen Angaben beachten. Mahler wies darauf hin, dass die Oktave in der linken Hand des Klavierparts während des gesamten Songs weggelassen werden kann, wenn die zusätzlichen tiefen Töne eine zu dicke Textur in diesem Register erzeugen.

Das Klavier erweitert die Melodielinie in diesem letzten Lied, spielt dieselbe Melodie in der rechten Hand und vervollständigt den musikalischen Gedanken des Solisten, wie in Takt 25 und 56-57 zu sehen. 

Ein uriges Schlusslied, das einen sarkastischen Schlag auf einen Hypochonder ausführt. In der ersten Person sagt der seltsame Kerl: „Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich bin nicht krank und es geht mir nicht gut. Ich würde gerne essen, aber nichts schmeckt gut. Ich habe etwas Geld, aber es interessiert mich nicht. Ich würde gerne heiraten, kann aber das Brüllen von Kindern nicht ertragen. Erst heute habe ich den Arzt gefragt und er sagte: "Ich weiß ganz genau, was mit dir los ist - du bist ein Dummkopf!" Ah, das war's dann! " Und wie oft, wenn ein imaginärer Betroffener das Etikett einer Beschwerde erhält, fühlt er sich sofort besser. Mahlers musikalischer Humor hängt davon ab; Nach den fragwürdigen Auerhähnen, die in Form eines ziemlich verrückten, wackelnden Ländlers dargestellt sind, wird die Erleichterung eines „Patienten“ durch ein fettes Blöken und ein paar Sprünge in der Luft deutlich.

"Selbstsicherheit". Original deutsches Volkslied: "Ich weiss nicht, wie mir ist!"

 

Selbstgefuhl!

 

Ich weiss nicht, wie (mir) ist!

Ich bin nicht krank und nicht gesund,

Ich bin segne und hab 'kein' Wund ',

Ich weiss nicht, wie mir ist!

Ich habe gern Essen und schmeckt mir nichts;

Ich hab '(ein) Geld und vergoldet mir nichts,

Ich weiss nicht, wie mir ist!

 

Ich hab 'sogar kein' Schnupftabak,

Und hab 'kein Kreuzer Geld im Sack,

Ich weiss nicht wie mir ist, wie mir ist!

Heiraten tät ich auch schon gern ',

Kann aber Kinderschrei'n nicht hör'n!

Ich weiss nicht, wie mir ist!

 

Ich hab 'erst heut' den Doktor gehört,

Der hat mir's (in's) Gesicht gesagt:

„Ich weiss wohl, war dirist, war dirist:

Ein Narr bist du gewiss! ”

"Nun weiss ich, wie mir ist!"

 

Rechtschreibfehlerbericht

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