Lied 4: Wer hat stirbt Liedlein erdacht?

Wer stirbt Liedlein erdacht? ist eine andere pastorale Umgebung und als Verlorene Müh '; es ist in 3/8 Meter. Es ist eine typische rustikale Szene, in der die Tochter eines Gastwirts bewundert wird, die auf einem Hügel lebt. Das Lied ist jedoch reflexiv und endet mit der Frage, wer auf dieses kleine Liedchen gekommen ist. Die äußerliche Einfachheit der Einstellung im Verhältnis zu den anderen Liedern maskiert die Tatsache, dass es außerordentlich schwierig ist zu singen. Der Sänger wird zweimal gebeten, lange, schnelle und komplizierte Melismen (Passagen mit vielen Noten auf einer Vokalsilbe) anzugehen, die die von Streichern und Bläsern gespielten Figuren imitieren.

 

Wer stirbt Liedlein erdacht?

 

Dort oben am Berg im hohen Haus,

da guckt ein fein's lieb's Mädel heraus.

Es ist nicht dort daheime!

Es ist des Wirts sein Töchterlein!

Es wohnet auf grüner Heide!

 

Mein Herzle ist 'wundt!

Komm, Schätzle, mach's g'sund!

Dein 'schwarzbraune Auglein, 

die hab'n mich vertwund't!

Dein rosiger Mund

macht Herzen gesund.

Macht Jugend verständig,

macht Tote lebend,

macht Kranke gesund.

 

Wer hat denn das schöne schöne Liedlein erdacht?

Es haben drei drei Gäns über Wassers Wasser!

Zwei graue und eine weiße!

Und wer das Liedlein nicht singen kann,

dem wollen sie es pfeifen!

 

Rechtschreibfehlerbericht

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