Alfred Wernicke (1856-1931).

  • Beruf: Dirigent, Librettist und Soloflötist, von 1878 bis 1916 im Orchester, ua Vorsitzender der Musikakademie, sowie der große Musikdirektor der badischen Region Mannheim
  • Beziehung zu Mahler: Kollege
  • Korrespondenz mit Mahler: Ja.
    • 00-00-0000, Jahr
  • Geboren: 02-12-1856 Barth, Deutschland
  • Gestorben: 20 Mannheim
  • Begraben: 00-00-0000
  1. Juni 1904 an der Mannheimer Oper.
  2. Gustav Mahler traf ihn bei 1904 Konzert Mannheim 02-02-1904 - Sinfonie Nr. 3
  3. Juni 1904 Wernicke schickte Gustav Mahler Partitur seiner Oper.
  4. Mahler antwortete mit einer Karte: „Obwohl ich die musikalische Qualität Ihrer Arbeit anerkenne, muss ich Ihnen leider nur mitteilen, dass ich die Annahme durch unser Theater nicht empfehlen kann. Ich denke, es ist nicht effektiv genug für die Bühne und der Musikstil ist viel zu altmodisch. Bitte beleidigen Sie meine Offenheit nicht. Mit meinen besten Wünschen, Gustav Mahler “.

Autogrammbrief signiert „Mahler“ an Professor Alfred Wernicke (1856-1931)über die Vorbereitungen für eine Konzertreihe seiner eigenen Werke in Mannheim in Jahr 1910.

Gustav Mahler (1860-1911) zu Alfred Wernicke (1856-1931).

Gustav Mahler (1860-1911) zu Alfred Wernicke (1856-1931).

entschuldigt sich für die Antwort im Telegraphenstil, da er erschöpft ist, und organisiert seine Antwort unter vier nummerierten Überschriften, die das Datum, das Konzertprogramm, die Vorbereitungen und Darsteller sowie zuletzt sein Honorar betreffen, und teilt ihm mit, dass er zwischen 8 und 30 Uhr zur Verfügung stehen wird 1. Mai, und dass er spätestens bis zum 2. Juni in Wien sein muss, wobei er feststellt, dass er hier so anstrengend beschäftigt ist, dass er nicht in der Lage sein wird, mit allen notwendigen Proben ein Theaterwerk zu übernehmen, und erklärt, dass er jedoch bereit ist Dirigieren in Mannheim mit einem Programmvorschlag, der aus drei Nächten seiner eigenen Werke besteht, darunter die Sinfonie Nr. 4, Das klagende Lied und die Sinfonie Nr. XNUMX, und die Möglichkeit eines vierten Abendkonzerts mit Werken Beethovens bietet dass Hofkapellmeister Bodanzky das Orchester, den Chor und die Solisten sehr sorgfältig auf seine Werke vorbereitet und darum bittet, Dr. Kraus von der Teilnahme auszuschließen, da er bisher kein Interesse an seinen Werken gezeigt hat und obvio ist normalerweise nicht günstig gegenüber ihnen und bittet darum, dass die anderen vorgeschlagenen Namen, die ihm unbekannt sind, ganz seinem Freund Bodanzky überlassen werden, und empfiehlt [Friedrich] Weidemann, [Richard] Mayr als hervorragende Interpreten seiner Lieder und auch [Fritz] Vogelstrom für einige Lieder und den Tenorpart in Das klagende Lied, der vorschlägt, welche Lieder am Liederabend gesungen werden könnten, nämlich jene aus drei von Schott herausgegebenen Bänden und aus Des Knaben Wunderhorn von Weinberger, wobei auch die von herausgegebenen Rückert-Lieder erwähnt werden Kahnt und 'Reveille' von Des Knaben Wunderhorn und ohne Diskussion die vorgeschlagene Gebühr zu akzeptieren; In einem abschließenden Absatz bittet Mahler darum, dem Regisseur Dr. Hagemann, auf dessen Bekanntschaft er sich besonders freut, sehr herzlich empfohlen zu werden. Er bittet ihn, seinem Freund Bodanzky seine besten Grüße zu senden und seitdem so schnell wie möglich zu antworten hat viele Vorkehrungen zu treffen
… Ich schlage Ihnen folgendes Programm vor.
1. Abend
Mahler. 2. Sinfonie.
2. Abend.
Mahler Liederprogramm.
3. Abend.
Mahler 1) Das klagende Lied für Soli, Chor und Orchester (im eigenen Verlage wie die 2. S [ymphonie]. Wäre, obwol schon alt, eine Novität für Deutschland)
2) IV Symphonie (zudem ein… Sopran wird wird. [)]
Herbst Sie es wahrnehmen können Sie
einen 4. Abend
mit dem von Ihnen gehört Beethoven Programm ansetzen…

4 Seiten, 4to, die beiden Blätter tragen jeweils Mahlers orangefarbenes Jugendstil-Monogramm, Autogrammumschlag, rückseitig bezeichnet „Absender: Mahler New York - Savoy Hotel“, gestempelt New York, 31. Januar 1910

Ein schöner Brief aus dem hektischen vorletzten Lebensjahr Mahlers. Die Konzertsaison 1909-1910 der Philharmonic Society of New York, deren Dirigent Mahler ab 1908 war, war für den Komponisten besonders anstrengend, und als er im Sommer 1910 Europa besuchte, war er gesundheitlich gebrochen. Etwas von Mahlers Erschöpfung ist im vorliegenden Brief zu spüren (er sagt zweimal, er sei erschöpft), obwohl der übergeordnete Eindruck immer noch von immenser Energie und Tatkraft geprägt ist. Die Europatournee von 1910, die für die Uraufführung der Achten Symphonie in München am 12. September und für die Fertigstellung des Adagios der Zehnten Symphonie bemerkenswert ist, wäre Mahlers letzte, der abgenutzte Komponist, der im folgenden Mai an bakterieller Endokarditis stirbt.

Jahr 1910, 31-01-1910 New York1909-1910 Hotel Savoyen.

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