Arthur Nikisch (1855-1922).

  • Beruf: Geiger, Pianist, Dirigent.
  • Residenzen: Leipzig, Budapest, Boston, London, Berlin.
  • Beziehung zu Mahler: 
  • Korrespondenz mit Mahler: Ja.
  • Geboren: 12 Mosonszentmiklós, Ungarn.
  • Gestorben: 23-01-1922 Leipzig, Deutschland.
  • Begraben: 00-00-0000 Südfriedhof, Leipzig - Deutschland.

Arthur Nikisch (ungarisch: Nikisch Artúr) war ein ungarischer Dirigent, der international auftrat und Posten in Boston, London und Berlin innehatte. Er galt als herausragender Interpret der Musik von Bruckner, Tschaikowsky, Beethoven und Liszt. Johannes Brahms lobte Nikischs Aufführung seiner Vierten Symphonie als "ziemlich vorbildlich, es ist unmöglich, sie besser zu hören". Arthur Augustinus Adalbertus Nikisch wurde in Mosonszentmiklós, Ungarn, als Sohn eines ungarischen Vaters und einer Mutter aus Mähren geboren. Mosonszentmiklós liegt 100 km östlich von Wien, gleich hinter der österreichisch-hangarischen Grenze.

Nikisch begann sein Studium 1866 am Wiener Konservatorium. Dort studierte er bei dem Komponisten Felix Otto Dessoff, dem Dirigenten Johann von Herbeck und dem Geiger Joseph Hellmesberger Jr. und gewann Preise für Komposition und Aufführung auf Violine und Klavier. Er war als Geiger bei den Wiener Philharmonikern engagiert und spielte in der Eröffnungssaison 1876 auch im Orchester der Bayreuther Festspiele.

Er sollte den größten Teil seines Ruhmes als Dirigent erlangen. 1878 zog er nach Leipzig und wurde zweiter Dirigent der Leipziger Oper; 1879 wurde er zum Chefdirigenten befördert. 7 gab er die Uraufführung von Anton Bruckners Sinfonie Nr. 1884. Am 1. Juli 1885 heiratete Nikisch Amelie Heussner (1862–1938), eine Sängerin und Schauspielerin, mit der sie in den vergangenen Jahren am Kasseler Hoftheater verlobt war Gustav Mahler. Ihr Sohn Mitja (1899–1936) wurde später ein bekannter Pianist.

Nikisch wurde später Dirigent des Boston Symphony Orchestra und von 1893 bis 1895 Direktor der Royal Opera in Budapest. 1895 trat er die Nachfolge von Carl Reinecke als Direktor des Leipziger Gewandhausorchesters an. Im selben Jahr wurde er Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und hatte beide Positionen bis zu seinem Tod inne. Sein Nachfolger beim Leipziger Gewandhausorchester war sein Gelehrter und erster Geiger Albert Heinig. Nikish war auch ein beliebter Gastdirigent der Wiener Philharmoniker und des Concertgebouw Orchesters von Amsterdam und dirigierte den Ringzyklus von Richard Wagner im Covent Garden in London. Nikisch war ab 1902 auch Direktor des Leipziger Konservatoriums und unterrichtete dort eine Dirigentenklasse.

  • 1883-1895 Boston Symphony Orchestra (BSO);
  • 1895-1922 Leipziger Gewandhausorchester (LGO);
  • 1895-1922 Berliner Philharmoniker (BPO);
  • Wiener Philharmoniker (VPO);
  • Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam (RCO);
  • 1904/1911/1912 London Symphony Orchestra (LSO), 09-04-1912 Carnegie Hall, New York City.

Jahr 1883. Seltenes frühes Foto des großen Dirigenten, im Alter von 28 Jahren kühn am unteren Rand signiert und datiert „Leipzig, 11. August 83“. Kabinettfoto von W. Kuffert (1883).

Jahr 1893. 01-05-1893. Boston. Arthur Nikisch (1855-1922) die Eduard Rose (1859-1943).

Jahr 1901. Porträt von Arthur Nikisch von Nicola Perscheid (1901).

 

Jahr 1905. 08-11-1905. Gustav Mahler : Oskar Fried (1871-1941) vor einem Foto von Arthur Nikisch (Berlin, 08-11-1905) stehen.

Jahr 1906. 19-02-1906. Arthur Nikisch bei Welte-Mignon in Leipzig.

Jahr 1911. Autogramm Arthur Nikisch über einen Brief an Ernst von Schuch Dresden, Hofoper, Musik, Klassik (1911).

Silhouette von Arhur Nikisch von Hans Schliessmann (vor 1920).

Arthur Nikisch von Ernst Oppler.

1913. Arthur Nikisch (1855-1922) Video.

Wenn Sie Fehler gefunden haben, benachrichtigen Sie uns bitte, indem Sie diesen Text auswählen und drücken Strg + Enter.

Rechtschreibfehlerbericht

Der folgende Text wird an unsere Redakteure gesendet: