Emil Hertzka (1869-1932).

Emil Hertzka war ein einflussreicher und wegweisender Musikverlag, der für den Druck und die Förderung einiger der wichtigsten europäischen Musikwerke des 20. Jahrhunderts verantwortlich war. Hertzka wurde in Budapest geboren. Er studierte Chemie und Musik an der Universität Wien.

1901 trat er dem Wiener Musikverlag bei Musikverlage der Universal Edition (UE), die gerade erst gegründet worden war. 1907 wurde er dessen Direktor und blieb in dieser Position bis zu seinem Tod. Es war Hertzkas Bemühungen zu verdanken, dass sich die UE zunehmend auf die Veröffentlichung neuer Musik konzentrierte, und seine umfangreiche Korrespondenz mit vielen der führenden Komponisten Europas ist eine wertvolle Ressource für moderne Wissenschaftler.

26-07-1909 Brief von Gustav Mahler an Emil Hertzka (1869-1932).

12. Brief von Gustav Mahler an Emil Hertzka (1869-1932) für die Widmung von Symphonie Nr. 8 zu Alma Mahler (1879-1964). (Alma Maria)

Zum Zeitpunkt seines Todes in Wien im Jahr 1932 umfasste der Katalog der UE fast 10.000 Artikel, darunter Werke von Gustav Mahler, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Alexander Zemlinsky, Franz Schreker (1878-1934)Alfredo Casella, Leoš Janá? Ek, Karol Szymanowski, Béla Bartók, Zoltán Kodály, Kurt Weill, Hanns Eisler, Ernst Krenek, Darius Milhaud und Gian Francesco Malipiero.

Zwischen 1932 und 1938 vergab die Emil Hertzka-Stiftung einen jährlichen Kompositionspreis. Dies wurde erstmals 1933 verliehen, als es von fünf Komponisten geteilt wurde, nämlich Roberto Gerhard, Norbert von Hannenheim, Julius Schloss, Ludwing Zenk und Leopold Spinner. Der Preis ging 1934 an Joseph Matthias Hauer; 1936 an Viktor Ullmann, 1937 an Hans Erich Apostel und 1938 an Karl Amadeus Hartmann. 1934 erhielten Luigi Dallapiccola und Paul Dessau jeweils eine besondere Anerkennung.

Brief von Emil Hertzka (1869-1932) zu Bela Bartok (1881-1945)Musikverlage der Universal Edition (UE).

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