Franz Schalk (1863-1931)

Franz Schalk war ein österreichischer Dirigent. Von 1918 bis 1929 war er Direktor der Wiener StaatsoperEine Position, die er von 1919 bis 1924 gemeinsam mit Richard Strauss innehatte. Später war er an der Gründung der Salzburger Festspiele beteiligt. Der gebürtige Wiener studierte bei dem Komponisten Anton Bruckner. Ab 1900 war er erster Kapellmeister der Wiener Hofoper. Zwischen 1904 und 1921 war er Leiter der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

1918 wurde er Direktor der Wiener Staatsoper, teilte aber ab 1919 die Direktion mit Richard Strauss (1864-1949)Der bekannte Komponist gilt als „offensichtlich (wenn auch inoffiziell) als„ größer gleich “des Paares“ (trotz Schalks aufgezeichneter Wiedergabe der 8. Symphonie von Beethoven und Schubert, die praktisch so ausgezeichnet ist wie Strauss 'Versionen der letzten drei Mozart-Symphonien, Beethovens 5. und 7. sowie einige der bekanntesten deutschen Ouvertüren). Spannungen aufgrund einer unklaren Aufteilung der Verantwortung zwischen den beiden Männern führten schließlich zu Strauss 'Rücktritt.

Richard Strauss (1864-1949) en Franz Schalk (1863-1931).

Schalks berühmtestes Zitat lautet: „Jedes Theater ist eine Irrenanstalt, aber ein Opernhaus ist die Station für die Unheilbaren.“ Heute ist er am bekanntesten für seine Verbindung mit Anton Bruckner (1824–1896). Er gab 5 die Uraufführung von Bruckners Symphonie Nr. 1894, jedoch mit zahlreichen Schnitten und Änderungen, die von den meisten Behörden als ohne Bruckners Zustimmung vorgenommen wurden. (Der Komponist war zu krank, um an der Premiere teilzunehmen.)

Schalks Version der Fünften Symphonie wurde für die Erstveröffentlichung ausgewählt und war die einzige Version, die fast vierzig Jahre lang vom Publikum gehört wurde. Während ihn viele Kritiker wegen seiner Änderungen der Originalversionen vieler der wichtigsten Symphonien von Bruckner angegriffen haben, schreiben ihn andere der Popularisierung großer Werke zu, die sonst möglicherweise unbekannt geblieben wären. Der heutige Dirigent Leon Botstein ist ein prominenter Verfechter von Schalks Versionen von Bruckners Musik, ebenso wie Hans Knappertsbusch.

Franz Schalk (1863-1931).

Schalk war auch an der frühen Veröffentlichung von Mahlers Sinfonie Nr. 10 beteiligt. Schalk gab 1919 die Uraufführung von Richard Strauss 'Oper Die Frau ohne Schatten. Er starb 1931 im Alter von 68 Jahren. Einige seiner Arbeiten als Dirigent sind erhalten geblieben und sind erhalten auf CD erhältlich. Schalks älterer Bruder Joseph war auch ein bekannter Dirigent und Musiker.

Gustav Mahler schrieb an seinen Kollegen Franz Schalk: „Die Einführung in den ersten Satz klingt nach Natur, nicht nach Musik!“ (Sinfonie Nr. 1).

12-10-1924: Franz Schalk (1863-1931) dirigierte die Uraufführung von zwei Sätzen aus Sinfonie Nr. 10 in der Fassung von Ernst Krenek (1900-1991). Sehen Geschichtssinfonie Nr. 10.

Franz Schalk ist bekannt für seine Verbindung zur Wiener Oper. Er hat tatsächlich bei Anton Bruckner studiert! Seine Verbindung mit Lotte Lehmann war tiefgreifend. Schalk gab Wien die lokale Uraufführung von Pfitzners Palestrina, wobei Lehmann von R. Strauss als Silla und Die Frau ohne Schatten besetzt wurde, Lehmann als Färberfrau. Speziell für Lehmann hat Schalk den Titel Kammersängerin (wörtlich „Kammersänger“ aus den Tagen der Monarchie wiederbelebt, als die Sänger durch die Ernennung geehrt wurden, für den Kaiser in seiner Kammer zu singen, ein Zeichen seiner höchsten Wertschätzung).

Sie war die erste Sängerin, die diese Bezeichnung seit dem Zusammenbruch der Monarchie erhielt. Am 17 wurde sie offiziell Frau Kammersängerin Lotte Lehmann. Für das 02-jährige Bestehen von Beethoven im Jahr 1926 dirigierte Schalk, als Lehmann ihre ersten Leonores sang. Er schrieb: "Ein großartiges, überwältigendes, strahlendes Festival, und unsere Lotte Lehmann war ihr brillantes Zentrum." Diese wenigen Rollen sind nur ein Beispiel dafür, wie viel Schalk Lehmann dirigiert hat. Die Chronologie zeigt viel besser.

Eine Ariadne auf Naxos in Wien im Juni 1931 erwies sich als die letzte Aufführung, die sie mit ihrem geliebten Schalk sang, der schnell versagte, seit er die Direktion der Wiener Oper verlor. Er starb am 3. September 1931 und Lotte ging hinter seinem Sarg zum Friedhof. An diesem Abend dirigierte Clemens Krauss im Opernhaus Siegfrieds Trauermarsch vor einer Gedenkaufführung von Die Meistersinger. Lotte war die Eva. Sie erinnert sich, wie tief sie in Midway in meinem Song bewegt war: "Im letzten Akt der Refrain" Awake! " [„Wach 'auf!“] Erinnerte mich an die vertraute Gestalt am Schreibtisch…. Ich schloss die Augen und es war, als wäre er wieder da - den Wellen der Musik ergeben: „Wach auf! Der Tagesanbruch naht… “ Ein unkontrollierbarer Anfall von Weinen erschütterte mich und meine Kollegen bildeten schnell eine Schutzmauer um mich herum, damit niemand meine Tränen sehen konnte…. '

Am 08-12-1931 gab es ein besonderes Konzert zum Gedenken an Schalk. Zwei große Orchester, der Chor der Wiener Oper, und viele führende Solisten waren beteiligt. Bruno Walter (1876-1962) dirigierte und Lehmann sang Gustav Mahlers Lied Ruckert 3: Um Mitternacht.

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