Georgine Schwartze (1854-1935).

Georgine Elisabeth Schwartze war eine niederländische Bildhauerin. 

Georgine Schwartze stammte aus einer Künstlerfamilie. Sowohl ihr Vater Johann Georg Schwartze als auch ihre Schwester Thérèse Schwartze (1851-1918) waren Maler. Sie studierte an der Rijksakademie für Bildende Kunst und erhielt Unterricht unter anderem bei August Allebé und Ferdinand Leenhoff. Sie war Mitglied der Künstlervereinigung Sint Lucas und Arti et Amicitiae und gewann 1895 bei einer der Amsterdamer Ausstellungen eine Goldmedaille.

Schwartze gab Julie Mijnssen, Marie Cremers und anderen Unterricht. Sie war mit ihrer Schwester an der Organisation der Ausstellung 'De Vrouw 1813-1913' (Die Frau 1813-1913) beteiligt.

Schwartze porträtierte unter anderem Königin Emma und Königin Wilhelmina. Ein bekanntes Werk von ihr ist das Grab, das sie für ihre Schwester gemacht hat Thérèse Schwartze (1851-1918). Es steht seit den sechziger Jahren auf dem Friedhof Nieuwe Ooster in Amsterdam und ist heute ein nationales Denkmal.

Weitere Werke von Schwartze sind eine Halbfigur von Martin Luther, ein Bruststück von Herman Boerhaave und eine Gedenktafel von JCA Wertheim Salomonson. Materialien: Marmor, Bronze, Gips, Terrakotta.

1922. Grabdenkmal von Georgine Schwartze (1854-1935) die Thérèse Schwartze (1851-1918). Hergestellt aus weißem Marmor von Carrara. Das Denkmal erwies sich als zu groß für das Grab von Therese und stand an verschiedenen Orten in der Stadt, einschließlich des Stedelijk-Museums. Um 1960 wurde das Denkmal auf den Friedhof Nieuwe Ooster verlegt.

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