Giulio Gatti-Casazza (1869-1940).

  • Beruf: Impresario, Regisseur La Scala Milan, Regisseur Metropolitan Opera House, New York.
  • Residenzen: Mailand, New York.
  • Beziehung zu Mahler: Arbeitete mit Mahler in New York.
  • Korrespondenz mit Mahler: 
  • Geboren: 03-02-1869 Udine, Italien.
  • Gestorben: 02-09-1940 Ferrara, Italien. 71 Jahre alt.
  • Begraben: 00-00-0000 Unbekannt.

Giulio Gatti-Casazza war ein italienischer Opernmanager. Er war General Manager der Scala in Mailand (1898-1908) und später der Metropolitan Opera in New York City (1908-1935).

Gatti-Casazza wurde in Udine im Nordosten Italiens geboren und trat 1893 die Nachfolge seines Vaters als Leiter des Stadttheaters in Ferrara an. Von 1898 bis 1908 war er Manager der Mailänder Scala, bevor er nach New York zog. Von 1908 bis 1935 war er Leiter der Metropolitan Opera. Unter seiner Führung erlebte der Metropolitan eine lange Ära künstlerischer Innovation und musikalischer Exzellenz. Er brachte den Dirigenten Arturo Toscanini mit, der das Unternehmen bei Auftritten von Verdi, Wagner und anderen leitete, die über Jahrzehnte hinweg Maßstäbe für das Unternehmen setzten. Gustav Mahler war in den ersten beiden Spielzeiten von Gatti-Casazza auch Dirigent bei Met. In späteren Jahren leiteten die Dirigenten Tullio Serafin und Artur Bodanzky das Unternehmen im italienischen bzw. deutschen Repertoire.

Arturo Toscanini (1867-1957) und über Giulio Gatti-Casazza (1869-1940) erschienen.

Dank der künstlerischen und organisatorischen Fähigkeiten von Gatti-Casazza zog der Metropolitan die besten Sänger und Dirigenten an und veranstaltete am 10. Dezember 1910 seine erste Weltpremiere, „La Fanciulla del West“ von Giacomo Puccini. Viele der bekanntesten Sänger dieser Zeit traten unter der Leitung von Gatti-Casazza an der Met auf, darunter die Sopranistinnen Rosa Ponselle, Elisabeth Rethberg, Maria Jeritza, Emmy Destinn, Frances Alda, Frida Leider, Amelita Galli-Curci und Lily Pons; Tenöre Jacques Urlus, Giovanni Martinelli, Beniamino Gigli, Giacomo Lauri-Volpi und Lauritz Melchior; Baritone Titta Ruffo, Giuseppe De Luca, Pasquale Amato und Lawrence Tibbett; und unter anderem die Bässe Friedrich Schorr, Feodor Chaliapin, Jose Mardones, Tancredi Pasero und Ezio Pinza.

Giulio Gatti-Casazza (1869-1940).

Für seine Leistungen war Gatti-Casazza einer der ersten Italiener (und der erste in den USA lebende Italiener), der auf dem Cover des Time Magazine zu sehen war. Er war zweimal auf dem Cover der Wochenzeitung; am 5. November 1923 und erneut am 1. November 1926. 1910 heiratete Gatti-Casazzi die Sopranistin Frances Alda; Sie ließen sich 1928 scheiden und er heiratete die Tänzerin Rosina Galli. In 27 Jahren harter Arbeit und wachsendem Erfolg hat Gatti-Casazza sein Ziel erreicht, den Metropolitan zu einem der besten Operntheater der Welt zu machen. Er ging 1935 in den Ruhestand und verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in seiner Heimat Italien. Er starb 1940 in Ferrara.

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