Gustav Klimt (1862-1918).

  • Beruf: Maler. Sezession (Mitglied).
  • Residenzen: Wien.
  • Beziehung zu Mahler: Liebesbeziehung mit Alma Schindler.
  • Korrespondenz mit Mahler: 
  • Geboren: 14-07-1862 Baumgarten, Österreich.
  • Gestorben: 06 Wien, Österreich. 02 Jahre alt.
  • Begraben: 09-02-1918 Hietzing Friedhof, Wien, Österreich. Grab 5-194.

Gustav Klimt war ein österreichischer Symbolist und eines der bekanntesten Mitglieder Wiens Sezession (Verein). Klimt ist bekannt für seine Gemälde, Wandbilder, Skizzen und andere Kunstgegenstände. Klimts Hauptthema war der weibliche Körper und seine Werke sind von einer offenen Erotik geprägt. Neben seinen figurativen Arbeiten, zu denen Allegorien und Porträts gehören, malte er Landschaften. Unter den Künstlern der Wiener Secession war Klimt am meisten von der japanischen Kunst und ihren Methoden beeinflusst. 

Zu Beginn seiner künstlerischen Karriere war er ein erfolgreicher Maler von Architekturdekorationen auf herkömmliche Weise. Als er einen persönlicheren Stil entwickelte, war seine Arbeit Gegenstand von Kontroversen, die ihren Höhepunkt fanden, als die Gemälde, die er um 1900 für die Decke des Großen Saals der Universität Wien fertigstellte, als pornografisch kritisiert wurden.

Jahr 1901. Gustav Klimt (1862-1918). Judith und das Haupt von Holofernes. Galerie Belvedere, Wien.

Später nahm er keine öffentlichen Aufträge mehr an, erzielte aber mit den Gemälden seiner „goldenen Phase“, von denen viele Blattgold enthalten, einen neuen Erfolg. Klimts Arbeit war ein wichtiger Einfluss auf seinen jüngeren Zeitgenossen Egon Schiele (1890-1918).

Beethoven-Fries

1901 malte Gustav Klimt den Beethoven-Fries für das 14. Wien Sezession (Verein) zur Feier des Komponisten und zeigte eine monumentale polychrome Skulptur von Max Klinger (1857-1920). Nur für die Ausstellung gedacht, wurde der Fries mit leichten Materialien direkt an die Wände gemalt.

Nach der Ausstellung blieb das Gemälde erhalten, obwohl es erst 1986 wieder ausgestellt wurde. Der Beethoven-Fries ist permanent in Wien ausgestellt Sezession (Gebäude) in einem speziell gebauten, klimatisierten Kellerraum.

Der Fries zeigt das menschliche Verlangen nach Glück in einer leidenden und stürmischen Welt, in der man nicht nur mit äußeren bösen Mächten, sondern auch mit inneren Schwächen kämpft.

Der Betrachter verfolgt diese Entdeckungsreise auf atemberaubende visuelle und lineare Weise. Es beginnt sanft damit, dass die schwebenden weiblichen Genien die Erde durchsuchen, folgt aber bald dem dunklen, unheimlich aussehenden Sturmwind-Riesen Typhoeus, seinen drei Gorgon-Töchtern und Bildern, die oben und rechts Krankheit, Wahnsinn, Tod, Lust und Willkür darstellen.

Von dort erscheint der Ritter in glänzender Rüstung, der aufgrund seines eigenen Ehrgeizes und seiner Sympathie für die flehenden, leidenden Menschen Hoffnung bietet. Die Reise endet in der Entdeckung der Freude durch die Künste und Zufriedenheit wird in der engen Umarmung eines Kusses dargestellt. So erklärt der Fries die psychologische menschliche Sehnsucht, die letztendlich durch individuelle und gemeinschaftliche Suche und die Schönheit der Künste, gepaart mit Liebe und Kameradschaft, befriedigt wird.

Das Gesicht auf dem Beethoven-Porträt ähnelte dem Komponisten und Wiener Operndirektor Gustav Mahler, zu dem Klimt ein respektvolles Verhältnis hatte. (28-04-2011. "Plünderte Klimt - die Mahler-Verbindungen". Kunstjournal. Abgerufen am 06-06-2012). Der Fries ist groß und 7 Fuß hoch mit einer Breite von 112 Fuß. Die gesamte Arbeit wiegt vier Tonnen.

Jahr 1901Gustav Klimt (1862-1918). Der Ritter des Beethoven-Frieses von Gustav Klimt soll ein Porträt von sein Gustav Mahler (1860-1911).

 

Jahr 1901Gustav Klimt (1862-1918). Der Ritter des Beethoven-Frieses von Gustav Klimt (Detail) soll ein Porträt von sein Gustav Mahler (1860-1911).

Jahr 1909Gustav Klimt (1862-1918). Wasserschloss (Schloss Kammer Attersee I, Schloss Kammer am Attersee I). Öl auf Leinwand. Attersee. Klimt war hier mit Emilie Louise Floge (1874–1952). Das Gemälde wurde erstmals auf der Internationalen Kunstschau 1909 in Wien zusammen mit mehreren anderen Landschaften gezeigt. Dies ist die früheste von vier späteren Variationen dieses Themas.

Klimt interessiert sich sehr für die architektonischen Details des Schlosses. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut und scheint wie ein Baum aus dem Boden zu wachsen. Das Gemälde wurde mit einem Fernglas und einem Teleskop aus dem Bootsschuppen der Villa Oleander in Kammer am Attersee fertiggestellt.

Schloss Kammer ist ein Wasserschloss in Schörfling am Attersee in Oberösterreich. Das Hotel liegt auf einer Halbinsel, ursprünglich auf einer Insel im nördlichen Attersee. Das Schloss ist ein massives, rechteckiges, dreistöckiges Gebäude mit zwei niedrigen Seitenflügeln, die einen Innenhof umgeben. Das Schloss und seine Umgebung wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Gustav Klimt in zahlreichen Gemälden präsentiert. 

Jahr 1909Gustav Klimt (1862-1918). Wasserschloss (Schloss Kammer Attersee I, Schloss Kammer am Attersee I). Unterschrift.

  • 1901: Judith und das Oberhaupt von Holofernes
  • 1901: Beethoven-Fries
  • 1907: Adele Bloch-Bauer
  • 1908: Der Kuss
  • 1909: Salome (Judith II)

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