Hermann Bahr (1863-1934)

  • Beruf: Kritiker, Schriftsteller, Dramatiker.
  • Residenzen: Wien, Berlin.
  • Beziehung zu Mahler: 
  • Korrespondenz mit Mahler: 
  • Adresse 1902: XIII, Veitlissengasse 5a, Wien, Österreich.
  • Geboren: 19-07-1863, Linz, Österreich.
  • Gestorben: 15-01-1934, München, Deutschland.
  • Begraben: Kommunalfriedhof, Salzburg, Österreich.

Geboren und aufgewachsen in Linz, studierte Bahr in Wien, Graz, Czernowitz und Berlin und widmete sich dabei besonders der Philosophie, der politischen Ökonomie, der Philologie und dem Recht. Während eines längeren Aufenthalts in Paris entdeckte er sein Interesse an Literatur und Kunst. Er begann als Kunstkritiker zu arbeiten, zuerst in Berlin, dann in Wien: 1890 wurde er Mitherausgeber der Berliner Freien Bühne und später Mitherausgeber und Kritiker der Deutschen Zeitung. ). 1894 begann er mit der Veröffentlichung der Zeit und war außerdem Herausgeber des Neuen Wiener Tagblatts und der Österreichischen Volkszeitung.

Verheiratet mit: Anna Bahr-von Mildenburg (1872-1947).

Von 1906 bis 1907 arbeitete er als Regisseur bei Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin und war ab 1918 Dramaturg bei Wien Burgtheater.

Bahr, Sprecher der Literaturgruppe Young Vienna, war aktives Mitglied der österreichischen Avantgarde und produzierte sowohl Kritik als auch impressionistische Stücke. Bahrs Verbindung mit den Kaffeehaus-Literaten machte ihn zu einem der Hauptziele von Karl Kraus 'Zeitung Die Fackel (Die Fackel), nachdem Kraus sich mit der Gruppe auseinandergesetzt hatte.

Bahr war der erste Kritiker, der das Label Modernismus auf literarische Werke anwendete, und war ein früher Beobachter der Expressionismus-Bewegung. Seine theoretischen Arbeiten waren wichtig für die Definition neuer literarischer Kategorien. Seine 40 Stücke und rund 10 Romane erreichten nie die Qualität seiner theoretischen Arbeit. Er starb im Alter von 70 Jahren in München.

Hermann Bahr (1863-1934) von Koloman Moser (1904).

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