Johann Forstik

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Johann Forstik.

  • Beruf: Kopist.
  • Beziehung zu Mahler: Mahlers Hauptkopist in Wien seit 1905. 1908 Chefkopist.
  • Korrespondenz mit Mahler: 
  • Geboren: 00-00-0000 
  • Gestorben: 00-00-0000 
  • Begraben: 00-00-0000 

1910 in Wien.

Kopierte Kompositionen

Sinfonie Nr. 4 - Gedruckte Orchesterstimmen von Mahler

A-Wn L17.IGMG.12
Bibliographie auswählen: SWIVb = M.

Dieser Teilesatz ist in einem großen schwarzen Portfolio enthalten. In der oberen rechten Ecke der Titelseite befindet sich ein Etikett auf - [Typ geschrieben:] Mappe X. / [Hand geschrieben:] […] Material. In der Mitte des Covers befindet sich ein weiteres von Mahler handgeschriebenes Etikett: [schwarze Tinte:] 4. Symphonie / Mahler [blauer Wachsmalstift:] 10.

Das Set ist komplett und besteht aus den Saitenteilen:

Vn I: 8 Teile (+ 1 nicht nummerierter Teil ohne Probenbriefe und nur Anmerkungen von Johann Forstik)
Vn II: 6 Teile * (+ 3 nicht nummerierte Teile ohne Probenbriefe und nur Anmerkungen von Forstik)
Vla: 4 Teile (+ 4 nicht nummerierte Teile ohne Probenbriefe und nur Anmerkungen von Forstik)
Vcl: 5 Teile (+2 nicht nummerierte Teile ohne Probenbriefe und nur Anmerkungen von Forstik)
Db: 4 Teile (+ 2 nicht nummerierte Teile ohne Probenbriefe und nur Anmerkungen von Forstik)

* Es ist nicht klar, dass der vn II, 6. Schreibtischteil verwendet wurde.

Die kommentierten Teile wurden von Mahler überarbeitet (rote und schwarze Tinte und blauer Buntstift). Johann Forstik (Wiener Kopist), Henry G. Böwig (New Yorker Kopist) und nicht identifizierte Spieler (einige zumindest aus New York). Obwohl die gedruckte Ausgabe mit Probennummern geliefert wird, wurde dieses Set mit zusätzlichen Probenbuchstaben versehen, deren Platzierung nicht den Nummern entspricht. Möglicherweise bestand die Absicht darin, den Darstellern zusätzliche Bezugspunkte innerhalb der Partitur zur Verfügung zu stellen, um eine gründliche Probe zu ermöglichen.

Dieses Set scheint für Mahlers letzte Aufführungen des Werks im Januar 1911 in New York verwendet worden zu sein. Der erste und dritte Tischteil des fünften Schreibtisches und der Bratsche vn II sind mit Anmerkungen versehen, die eine Gesamtzeit von 55 Minuten vorsehen. Der Teil hn 3 enthält Timings für einzelne Bewegungen
I: 17 Minuten II: 9 Minuten; III: 20 min IV: 8 min

Die ersten Desk-String-Parts sowie alle Wind- und Percussion-Parts wurden von Erwin Ratz bei der Vorbereitung der IGMG-Edition verwendet und sind mit dem Bleistift 'R' in der oberen rechten Ecke der ersten Seite des betreffenden Parts gekennzeichnet.

[Ein Rechteck aus Papier wurde vom oberen Rand von p entfernt. 7/8 in hn I und die Unterkante von timp S.3 / 4!]

Das Lied von der Erde, Lied 6: Der Abschied

Gravurvorlage

Eine handschriftliche Kupferstecher-Kopie für den Partiturdruck wurde vom Kopisten angefertigt Johann Forstik auf der Grundlage der Partitur von 1910, in der Mahler einige Notizen (hauptsächlich zu Tempo- und Leistungsbezeichnungen) schrieb, insbesondere in den äußeren Sätzen. Mahler selbst war nicht mehr in der Lage, den Druck (sowie die ersten Aufführungen) des Werkes zu überwachen; Die Kopie des Graveurs wurde nach Mahlers Tod von Josef Venantius von Wöss und für den Druck vorbereitet Bruno-Walter (1876-1962).

Rechtschreibfehlerbericht

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