Johanna Gadski (1872-1932).

  • Beruf: Sopran.
  • Residenzen: London, New York.
  • Beziehung zu Mahler: Arbeitete mit Gustav Mahler.
  • Korrespondenz mit Mahler: 
  • Geboren: 15-06-1870 Anklam, Deutschland. Nicht im Jahr 1872.
  • Gestorben: 22-02-1932 Berlin-Charlotteburg-Wilmersdorf, Deutschland. Im Krankenhaus nach einem Autounfall.
  • Begraben: 27-02-1932 Krematorium Berlin-Wilmersdorf. Einäschert.
  1. 1908 Opera New York 23-01-1908.
  2. 1908 Opera New York 27-01-1908.
  3. 1908 Opera New York 03-02-1908.
  4. 1908 Opera New York 07-02-1908.
  5. 1908 Opera Philadelphia 11-02-1908.
  6. 1908 Opera New York 12-02-1908.
  7. 1911 Konzert Brooklyn 01-01-1911.
  8. 1911 Konzert New York 10-01-1911.
  9. 1911 Konzert New York 13-01-1911.
  10. 1911 Konzert New York 15-01-1911.
  11. 1911 Konzert Philadelphia 23-01-1911.
  12. 1911 Konzert Washington DC 24-01-1911.
  13. 1911 Konzert New York 27-01-1911.
  14. 1911 Konzert Brooklyn 29-01-1911.
  • Voller Name: Johanna Gadski Tauscher.
  • Verheiratet: Hans Tauscher.
  • Tochter: Charlotta Busch.
  • Adresse: Goethestrasse 39, Berlin-Zehlendorf.

Johanna Gadski war eine deutsche Sopranistin, die mit einer sicheren, kraftvollen, klingenden Stimme, guter Musikalität und einer exzellenten Technik gesegnet war. Diese Eigenschaften ermöglichten es ihr, eine hochkarätige Karriere in New York City und London zu genießen und schwere dramatische Rollen im deutschen und italienischen Repertoire zu spielen.

Gadski wurde in Anklam, Preußen, geboren. Nach einer musikalischen Ausbildung in Stettin gab sie 1889 in Berlin ihr Operndebüt in der Rolle der Undine. Höhepunkte ihrer späteren Karriere in Deutschland waren Auftritte in Wagners Werken bei den Bayreuther Festspielen 1899 und bei den Münchner Festspielen 1905/06.

Im englischsprachigen Raum baute Gadski jedoch ihren internationalen Ruf als Diva auf. Sie gab 1895 ihr erfolgreiches amerikanisches Debüt in New York (bei der Damrosch Opera Company) und wurde auch in England populär. 1896 schuf sie die Rolle von Hester Prynne in der voll inszenierten Premiere von Walter Damroschs Oper The Scarlet Letter in Boston. Sie sang 1899, 1900, 1901 und 1906 in London am Royal Opera House in Covent Garden. Einige Quellen schreiben ihr den Auftritt beim englischen Worcester Festival zu, aber dies ist ein Fehler. Tatsächlich sang sie auf den amerikanischen Worcester-Festivals, die Ende der 1890er Jahre im amerikanischen Bundesstaat Massachusetts stattfanden.

Gadski war eine äußerst beliebte Rezitalistin und nutzte diese Geschäftsmöglichkeit von 1899 bis 1900, indem sie eine Konzertreise durch die USA unternahm. Sie hatte sich auch der mit Stars besetzten Liste von Sängern an der New York Metropolitan Opera angeschlossen und dort von 1898 bis 1904 und erneut von 1907 bis 1917 gesungen. Um 1902 traf sie Mabel Riegelman, eine junge Sopranistin in San Francisco, und brachte Mabel und sie mit Schwester Ruby Riegelman (die auch ihre Begleiterin und Begleiterin war) kam 1903 als Gast nach Berlin und ließ die beiden Schwestern in Stettin nieder, um ihr Musikstudium fortzusetzen. 1911 brachten Gadski und Mabel Riegelman die SS Kaiser Wilhelm II. Nach New York City, wo Gadski ihr Starschüler Mabel Riegelman als Gretel in Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel debütieren ließ. Auf dem Höhepunkt des Ersten Weltkriegs musste sie jedoch wegen ihrer deutschen Verbindungen aus der Metropolitan Opera ausscheiden. Die Legende besagt, dass sie als außerirdische Feindin aus den Vereinigten Staaten deportiert wurde, aber das ist nicht wahr. Sie verbrachte die Dauer des Krieges ruhig in New York und Lake Spofford, New Hampshire, und besuchte Deutschland erst 1922 erneut.

Nach dem Ersten Weltkrieg

Gadski nahm 1921 ihre professionelle Konzertkarriere in den USA wieder auf. Sie kehrte jedoch erst Ende der 1920er Jahre auf die Opernbühne zurück. Ihr erster solcher Auftritt war 1928 in einer Produktion von Die Walküre der Washington National Opera, einer semiprofessionellen Firma, die nicht mit ihrem heutigen Namensvetter verwandt ist. Danach tourte sie in den Jahren 1929 bis 1931 als Star der Deutschen Grand Opera Company. Zu diesem späten Zeitpunkt war ihre Stimme jedoch durch das zunehmende Alter und den anstrengenden Gebrauch in ihren frühen Jahren erodiert. Sie ist seit 1925 US-amerikanische Staatsbürgerin und besuchte Deutschland, als sie 1932 bei einem Autounfall in Berlin starb.

Legacy

Während ihrer Blütezeit wurde Gadski auf beiden Seiten des Atlantiks als Wagner-Sängerin besonders gefeiert; Aber sie war ebenso großartig als Darstellerin der anspruchsvolleren italienischen Opernrollen wie Aida von Verdi. Sie hatte eine schöne Stimme in ihrer Blütezeit, mit hohen Tönen im Auditorium und einer bemerkenswert flinken Technik für ein so großes Vokalinstrument. Gadski hat vor dem Ersten Weltkrieg in den USA zahlreiche beeindruckende Aufnahmen gemacht. Diese wurden von Marston Records auf zwei CD-Sets mit mehreren CDs komplett neu aufgelegt. Diese Sets enthalten auch die Mapleson Cylinders ihrer Stimme, die in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts an der Metropolitan Opera live geschnitten wurden.

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