Julius Victor Berger (1850-1902) in ca. 1880. Lithographie von Adolf Dauthage.

Julius Victor Berger war ein österreichischer Maler, der vor allem für seine Genrebilder und Porträts bekannt ist. Julius Berger war der Sohn von Ignaz Johann Berger, der auch Maler war. Mit 14 Jahren trat er in die Akademie der bildenden Künste in Wien ein. 1874 erhielt er ein dreijähriges Stipendium für ein Kunststudium in Rom.

Aufzeichnung der Geburt von Julius Victor (Valentin) BERGER am 9. Juli 1850 in Neutitchein. Gefunden von Milan Palák.

Aufzeichnung der Geburt von Julius Victor (Valentin) BERGER am 9. Juli 1850 in Neutitchein (Detail). Gefunden von Milan Palák.

Nach seiner Rückkehr nach Wien teilte er sich kurz eine Wohnung mit einem Malerkollegen Jacob Emil Schindler (1842–1892) und seine Frau Anna Sofie Moll-Schindler-Bergen (1857-1938). Während Schindler unterwegs war, begann Berger eine Affäre mit Anna. Er war mit ziemlicher Sicherheit der Vater von Margarethe (Grete) Julie Schindler (1880-1942), wer war die Halbschwester von Alma Mahler (1879-1964).

Berger wurde 1881 Professor für dekorative Malerei an der Wiener Kunstgewerbeschule und 1887 Professor an der Akademie der bildenden Künste. Zu seinen Freunden gehörte der Historienmaler Hans Makart. Bergers bekanntestes Werk ist das Deckengemälde in Halle XIX des Kunsthistorischen Museums in Wien.

Deckenmalerei in Halle XIX des Kunsthistorischen Museums in Wien von Julius Victor Berger (1850-1902).

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