Karl Burrian (1870-1924).

  • Beruf: Tenor.
  • Residenzen: Brno, Paris, New York.
  • Beziehung zu Mahler: Arbeitete mit Gustav Mahler.
  • Korrespondenz mit Mahler: 
  • Geboren: 12 Rousínov (Rakovník), Tschechische Republik.
  • Gestorben: 25-09-1924 Senomaty (Prag), Tschechische Republik. 54 Jahre alt.
  • Begraben: Unbekannt.
  1. 1908 Opera New York 27-02-1908.
  2. 1908 Opera New York 04-03-1908.
  3. 1908 Opera New York 07-03-1908.
  4. 1908 Opera New York 20-03-1908.
  5. 1908 Opera Philadelphia 24-03-1908.
  6. 1908 Opera New York 26-03-1908.
  7. 1908 Opera New York 01-04-1908.
  8. 1908 Opera Boston 08-04-1908.
  9. 1908 Opera New York 16-04-1908.
  10. 1909 Opera New York 20-02-1909.
  11. 1909 Opera New York 12-03-1909.

Karl Burrian, Carl Burian, Karel Burian war ein bekannter tschechischer Operntenor, der eine aktive internationale Karriere von den 1890er bis 1920er Jahren hatte. Als Heldentenor wurde Burrian in Europa und Amerika für seine kraftvollen Darbietungen der schwersten Wagner-Rollen gefeiert. Seine Stimme ist auf zahlreichen Aufnahmen erhalten, die für Pathé Records, die Gramophone Company, die Gramophone & Typewriter Company (und deren Nachfolger HMV) und die Victor Recording Company gemacht wurden. 

Karl Burrian (1870-1924).

Burrian wurde in Rousínov bei Rakovník geboren und war der ältere Bruder des Opernbaritons Emil Burrian und der Onkel des Komponisten Emil František Burrian. Beide Brüder studierten Gesang bei Franz Pivoda in Prag. Ursprünglich hatte Burrian beabsichtigt, Anwalt zu werden, und ein Jahr lang die Prager Universität besucht, um dieses Ziel zu erreichen. Ein Professor an der Universität hörte jedoch seine Stimme und ermutigte ihn, eine Opernkarriere zu verfolgen, und brachte ihn für den Unterricht mit Pivoda in Kontakt. Später studierte er weiter Gesang bei Felix von Kraus in München.

Burrian gab am 28. März 1891 sein professionelles Operndebüt als Jeník in Bed? Ich Smetanas The Bartered Bride im Opernhaus in Brno befristeter Vertrag mit der Brünner Oper. Er sang jedoch nur eine weitere wichtige Rolle in der Kompanie, Manrico in Giuseppe Verdis Il trovatore, bevor er für die Spielzeit 1892-1893 in das Opernhaus in Reval wechselte. Während der Spielzeit 1893-1894 sang er im Opernhaus in Aachen, insbesondere bei der Weltpremiere von Leo Blech (1871–1958)Die erste Oper von Aglaja.

Mitte der 1890er Jahre begann Burrian in Deutschland einen guten Ruf für die Qualität seiner Aufführungen des Holdentenor-Repertoires aufzubauen. Von 1894 bis 1896 war er der führende Wagner-Tenor an der Kölner Oper. Dort sang er (unter anderem) bei den Weltpremieren von Karl von Kaskels Sjula (1895) und Arnold Mendelssohns Elsi, den toten Magd (1896). Er verließ Köln, um 1896 bis 1898 an der Staatsoper Hannover zu singen, gefolgt von einer dreijährigen Amtszeit an der Hamburger Staatsoper 1898-1901. In der Spielzeit 1898/99 war er auch an der Berliner Staatsoper tätig.

Bis 1899 war Burrian verlobt, im besten Opernhaus seiner Heimat, dem Nationaltheater in Prag, aufzutreten. Er blieb jedoch nicht lange bei diesem Theater, da er jetzt ein gefragter Sänger in Deutschland war, wo er höhere Gebühren und mehr Prestige verdienen konnte. Vor dem Ersten Weltkrieg war Buriran mehr als ein Jahrzehnt lang ein führender und vielbewunderter Tenor an der Semperoper in Dresden, wo er 1905 als Herodes bei der Weltpremiere von Richard Strauss 'Salome einen starken Eindruck hinterließ. Später wiederholte er die Rolle für die ersten Produktionen von Salome in New York City und Paris (1907).

Karl Burrian (1870-1924).

Die Opern von Richard Wagner waren Burrians Hauptaugenmerk auf der internationalen Bühne. Er sang insbesondere Tristan in der ungarischen Uraufführung von Tristan und Isolde und trat zwischen 1904 und 1914 in vier Spielzeiten als mehrere der wichtigsten Wagner-Helden am Royal Opera House in Covent Garden, London, auf. Er sang auch fast alle Dur Wagner spielt an der Metropolitan Opera, wo er sieben Spielzeiten lang auftrat. 1908 trat er nur einmal bei den Bayreuther Festspielen in der Titelrolle von Parsifal auf. Burrian veröffentlichte 1913 seine Memoiren Z mých pam? Tí. Sie enthalten unter anderem seine Erinnerungen an den Komponisten / Dirigenten Gustav Mahler und den Dirigenten Arturo Toscanini.

1920 trank Burrian fälschlicherweise Bleichmittel, weil er glaubte, es sei Mineralwasser, und erlitt schwere Verbrennungen an Mund und Kehlkopf. Die Wunden heilten schließlich, aber seine Stimme erholte sich nie vollständig. Seine letzten beiden Auftritte am Nationaltheater in Prag waren 1922, als er in Dalibor und Tannhäuser sang. Zwei Jahre später starb er nach kurzer Krankheit in Senomaty. Er war 54 Jahre alt. Sein Tod war durch eine schwarze Flagge am Nationaltheater gekennzeichnet. Die tschechischen Philharmoniker spielten Siegfrieds Trauermarsch aus Twilight of the Gods. Er war bekannt für seine kraftvolle Bühnenpräsenz und laut Musikkritiker Desmond Shawe-Taylor wurde seine Stimme für ihre „goldene Qualität“ und die „durchdringende Klarheit“ ihres Tons gelobt. Die letztere Qualität zeigt sich in seinen frühen Aufnahmen trotz ihrer primitiven Technologie. 

  • 1891 Brünner Opernhaus
  • 1892-1893 Reval Opera House 
  • 1893-1894 Aachener Opernhaus
  • 1894 - 1896 Kölner Oper
  • 1896 - 1898 Staatsoper Hannover
  • 1898-1901 Hamburger Staatsoper
  • 1898-1899 Berliner Staatsoper
  • 1899 Prager Nationaltheater
  • 1908-1909 New York Metropolitan Opera (MET)

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