Karl Lueger (1844-1910).

  • Beruf: Bürgermeister von Wien, Politiker, Anwalt.
  • Residenzen: Wien.
  • Beziehung zu Mahler:
  • Korrespondenz mit Mahler:
  • Geboren: 24 Wieden, Wien, Österreich.
  • Gestorben: 10-03-1910 Wien, Österreich.
  • Begraben: Zentraler Friedhof, Wien, Österreich. St. Charles Borromeo Kirche, Krypta 5.

Karl Lueger war ein österreichischer Politiker, Bürgermeister von Wien und Vorsitzender und Mitbegründer der österreichischen Christlich-Sozialen Partei. Ihm wird die Umwandlung der Stadt Wien in eine moderne Stadt zugeschrieben. Die populistische und antisemitische Politik seiner Christlich-Sozialen Partei wird manchmal als Vorbild für Hitlers Nationalsozialismus angesehen. Karl Lueger stammte aus bescheidenen Verhältnissen und wurde in Wieden (seit 1850 im 4. Bezirk Wien) als Sohn von Leopold Lueger aus Neustadtl an der Donau und seiner Frau Juliane geboren. Sein Geburtsort ist heute der westliche Teil des Hauptgebäudes der Technischen Universität Wien am Karlsplatz, wo Luegers Vater als Platzanweiser am Wiener Polytechnikum arbeitete.

Trotzdem konnte er als Tagesschüler das renommierte Theresianum-Internat (Theresianische Ritterakademie) besuchen. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und promovierte 1870. Während seines Studiums war er Mitglied der Katholischen Bildungsvereinigung Norica Wien, KAV Norica Wien, die der Österreichischen Kartellverband (ÖCV) angehört. Er gründete 1874 eine eigene Anwaltskanzlei in Wien und wurde bald als Anwalt der „kleinen Leute“ bekannt. Sein Vorbild und Mentor war dabei der beliebte jüdische Arzt und Lokalpolitiker Ignaz Mandl, bekannt als „Gott der kleinen Leute“, in Luegers Stadtteil Landstraße (Dritter Bezirk), dem er ins politische Leben folgte. Die Vereinigung endete, als Lueger mit Antisemitismus identifiziert wurde. 

1904. Vorsitzender des Bürgermeisters Karl Lueger (1844-1910) by Otto Wagner (1841-1918) im Historischen Museum Wien.

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