Kirill Petrenko (1972).

  • Beruf: Dirigent, Pianist.
  • Beziehung zu Mahler: Gustav Mahler FESTIVAL Amsterdam 2020, Berliner Philharmoniker (BPO).
  • Korrespondenz mit Mahler: Nein.
  • Geboren: 11 Omsk, Russland.

Kirill Garrievich Petrenko ist ein russisch-österreichischer Dirigent, derzeit Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und Chefdirigent der Berliner Philharmoniker (BPO) in der Saison 2019-2020 Nachfolger von Sir Simon Rattle.

Petrenko wurde in Omsk, Russland, als Sohn eines Geigervaters und einer Mutter eines Musikwissenschaftlers geboren. Er ist jüdischer Abstammung. Sein Vater wurde in Lemberg (heute in der Ukraine) geboren. Petrenko studierte als Jugendlicher Klavier und debütierte im Alter von 11 Jahren als Pianist. Mit 18 Jahren wanderten er und seine Familie nach Österreich aus, wo sein Vater im Sinfonieorchester Vorarlberg spielte. Petrenko studierte Musik am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch, Vorarlberg und schloss sein Klavierstudium mit Auszeichnung ab. Er setzte sein Musikstudium in Wien an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort, wo er unter anderem von Uroš Lajovic unterrichtet wurde. Zu seinen weiteren Dirigenten und Mentoren gehörten Myung-Whun Chung, Edward Downes, Péter Eötvös und Semyon Bychkov.

Kirill Petrenko (1972).

Petrenko gab 1995 in Vorarlberg sein Dirigierdebüt in der Oper mit einer Produktion von Benjamin Brittens Let's Make a Opera. Von 1997 bis 1999 war er Kapellmeister an der Wiener Volksoper. Von 1999 bis 2002 war er Generalmusikdirektor des Südthüringischen Staatstheaters Das Meininger Theater, wo er unter anderem die vier Opern von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen dirigierte 2001 an vier aufeinander folgenden Tagen sein erstes professionelles Dirigieren mit den Opern Wagners. In jüngerer Zeit hat er bei den Bayreuther Festspielen 2013, 2014 und 2015 jährlich Wagners kompletten Ringzyklus durchgeführt.

Petrenko war von 2002 bis 2007 Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. In dieser Zeit debütierte er 2003 an der Bayerischen Staatsoper und kehrte 2009 für eine Produktion von Jen? Fa in die Münchner Firma zurück. Im Oktober 2010 gab die Bayerische Staatsoper die Ernennung von Petrenko zum nächsten Generalmusikdirektor (GMD) ab 2013 bekannt. Im Oktober 2015 wurde sein Vertrag als GMD der Bayerischen Staatsoper, der zuvor bis 2018 festgelegt worden war, bis 2020 verlängert. Saison 2021, obwohl er für das letzte Jahr seines Vertrags als Gastdirigent auftreten soll.

Kirill Petrenko (1972).

Petrenko dirigierte 2006 erstmals die Berliner Philharmoniker und kehrte 2009 und 2012 zu Gast-Engagements zurück. Er war für einen Gastauftritt im Dezember 2014 beim Orchester geplant, zog sich jedoch wegen einer Verletzung kurzfristig zurück. Im Juni 2015 kündigten die Berliner Philharmoniker die Wahl von Petrenko zum nächsten Chefdirigenten an. Diese Ernennung ist Petrenkos erste Ernennung zum Chefdirigenten eines Sinfonieorchesters, das keiner Opernfirma angeschlossen ist.

Der offizielle Beginn seiner Amtszeit bei den Berliner Philharmonikern war zum Zeitpunkt der Wahl nicht bekannt, mit Ausnahme eines Kommentars des damaligen Intendanten der Berliner Philharmoniker, Martin Hoffmann, dass „wir davon ausgehen, dass dies bald nach 2018 geschehen wird“. Im Oktober 2015 gab das Orchester bekannt, dass Petrenko seinen Vertrag als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker in der Spielzeit 2019-2020 offiziell antreten wird. Geplante Gastauftritte in den Spielzeiten vor 2019–2020. Im Oktober 2016 gaben die Berliner Philharmoniker offiziell bekannt, dass Petrenko am 19. August 2019 offiziell seine Amtszeit als Chefdirigent des Orchesters antreten soll.

Während der Krimkrise 2014 forderte Petrenko eine Lösung, die die Souveränität der Ukraine respektiert.

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