Leo Fall (1873-1925).

  • Beruf: Komponist.
  • Residenzen: Wien, Berlin, Hamburg, Köln.
  • Beziehung zu Mahler: 
  • Korrespondenz mit Mahler: 
  • Geboren: 02-02-1873 Olomouc, Tschechische Republik.
  • Gestorben: 16-09-1925 Wien, Österreich.
  • Begraben: Zentraler Friedhof, Neuer jüdischer Friedhof, Wien, Österreich. Grab 3-4-1.

Leo Fall war ein österreichischer Komponist von Operetten. Leo (oder Leopold) Fall wurde in Olmütz (Olomouc) geboren und von seinem Vater Moritz Fall (1848–1922), einem Kapellmeister und Komponisten, unterrichtet, der sich in Berlin niederließ. Der jüngere Fall studierte am Wiener Konservatorium, bevor er zu seinem Vater nach Berlin zurückkehrte. Seine Lehrer in Wien waren Robert Fuchs und Johann Nepomuk Fuchs. 1895 begann er eine neue Karriere als Operettendirigent in Hamburg und begann zu komponieren. Ab 1904 widmete er sich der Komposition. Obwohl er weniger erfolgreich war als sein Zeitgenosse Franz Lehár, war er dennoch in der Lage, melodiöse und gut orchestrierte Werke zu produzieren. Nachdem er in Berlin, Hamburg und Köln gearbeitet hatte, ließ er sich 1906 in Wien nieder, wo er starb.

Seine bekanntesten Operetten im englischsprachigen Raum sind The Dollar Princess und Madame Pompadour, die in London und New York erfolgreich aufgeführt wurden und während des gesamten 20. Jahrhunderts im Repertoire in Deutschland und Österreich blieben. Der Liebe Augustin (1912; Prinzessin Caprice in London) soll eine beispiellose Aufführung von 3,360 gegeben haben. Weniger erfolgreich war seine Oper Der goldene Vogel, die 1920 in Dresden mit Richard Tauber und Elisabeth Rethberg aufgeführt wurde. 

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