2016 Manfred Honeck (1958) und Matthias Goerne proben Gustav Mahlers ' Des Knaben Wunderhorn mit dem Amsterdam Royal Concertgebouw Orchestra (RCO) der Königliches Concertgebouw Amsterdam.

Manfred Honeck ist seit der Saison 2008/2009 österreichischer Dirigent und Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra. 2018 wurde er von den International Classical Music Awards zum Künstler des Jahres gekürt.

Als Geiger begann Honeck seine musikalische Ausbildung an der Musikakademie in Wien und spielte später Bratsche. Später war er Musiker bei den Wiener Philharmonikern und der Wiener Staatsoper. Seine frühe Arbeit als Dirigent beinhaltete eine Zeit als Assistent von Claudio Abbado (1933-2014) mit dem Wiener Gustav Mahler Jugendorchester (GMJO). 1987 gründete Honeck das Vienna Jeunesse Orchestra.

1991 – 1999

Nach seiner Arbeit mit dem Mahler Jugendorchester dirigierte Honeck von 1991 bis 1996 regelmäßig an der Zürcher Oper. 1993 wurde er als Dirigent an der Zürcher Oper mit dem European Conductor's Award ausgezeichnet. Von 1997 bis 1998 war er Musikdirektor der Norwegischen Nationaloper in Oslo und hatte von 1996 bis 1999 eine reguläre Position beim MDR Symphony Orchestra Leipzig inne. 1998 wurde er zum Hauptgastdirigenten der Osloer Philharmoniker ernannt.

2000 – 2006

Von 2000 bis 2006 war Honeck Musikdirektor des Swedish Radio Symphony Orchestra. Honeck war von 2008 bis 2011 und dann von 2013 bis 2016 Hauptgastdirigent der Tschechischen Philharmoniker. Seit über 20 Jahren ist er außerdem künstlerischer Leiter der Internationalen Konzerte Wolfegg in Deutschland.

2006 präsentieren

Honeck wurde in der Saison 2007-2008 Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart mit einem ersten Vertrag über vier Jahre. Während seiner Amtszeit in Stuttgart dirigierte Honeck unter anderem Produktionen von Berlioz 'Les Troyens, Mozarts Idomeneo, Verdis Aida, Richard Strauss' Der Rosenkavalier, Poulencs Dialogues des Carmélites und Wagners Lohengrin und Parsifal. Honeck schloss seine Amtszeit offiziell mit der Staatsoper Stuttgart ab, die 2011 endete.

Pittsburgh Symphony Orchestra (PSO)

Im Mai 2006 trat Honeck in den USA mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra (PSO) auf. Im November 2006 kehrte er nach Pittsburgh zurück, um die PSO in einem weiteren Konzert zu dirigieren, das stark positive Kritiken erhielt.

2007 – 2017

Am 24. Januar 2007 ernannte das PSO Honeck zum neunten Musikdirektor, der mit der Saison 2008/2009 einen ersten Vertrag über 3 Jahre abschloss. Im September 2009 kündigte die PSO die Verlängerung des Vertrags von Honeck auf die Saison 2015-2016 an. Im Februar 2012 kündigte die PSO die weitere Verlängerung des Vertrags von Honeck bis zur Saison 2019–2020 an.

2017 – present

Honeck feierte in der Saison 2017-2018 seine zehnte Staffel als Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra. Honeck und das PSO treten häufig auf Tournee in bedeutenden Musikhauptstädten und Festivals auf, darunter BBC Proms, Musikfest Berlin, Luzern Festival, Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, Grafenegg Festival, Carnegie Hall und Lincoln Center.

2012 führten Honeck und das PSO eine einwöchige Residency im Musikverein in Wien durch und kehrten während der Sommertournee 2016 des Orchesters zu drei weiteren Auftritten zurück. Im Sommer 2017 tourten Honeck und die PSO erneut durch Europa und traten bei Festivals wie den BBC Proms, den Luzern Festivals und den Salzburger Festspielen auf.

Honecks Arbeit mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra wurde ausführlich auf Aufnahmen mit den Labels Exton und Reference dokumentiert. Honeck und das PSO haben vier renommierte SACDs für Referenzaufnahmen aufgenommen, darunter Strauss-Tongedichte, Dvoraks Achte Symphonie und Janaceks Jenufa Suite, Bruckners Vierte Symphonie sowie Beethovens Fünfte und Siebte Symphonie. Honeck und die PSO-Aufnahmen von Bruckners Symphonie Nr. 4 und Dvoraks Achter Symphonie sowie Janaceks Jenufa Suite wurden 2015 bzw. 2014 für die Grammy Awards in Best Orchestral Performance nominiert.

In Europa trat Honeck als Gastdirigent bei den Bamberger Symphonikern, dem Bayerischen Rundfunk, den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Dresden, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestra de Paris, dem Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia und auf die Wiener Philharmoniker und ist regelmäßiger Gast des Verbier Festivals in Verbier, Schweiz.

In den USA dirigierte er das Cleveland Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, die Los Angeles Philharmonic, das Philadelphia Orchestra, das Boston Symphony Orchestra und das San Francisco Symphony Orchestra sowie die New York Philharmonic.

Honeck wurde 2016 vom österreichischen Bundespräsidenten der Ehrentitel eines Professors verliehen. Er hat drei Ehrendoktortitel von der Carnegie Mellon University, der Catholic University of America und dem Saint Vincent College.

Persönliches Leben

Manfred Honeck wurde im österreichischen Nenzing nahe der österreichischen Grenze zur Schweiz und zu Liechtenstein als eines von neun Kindern von Otto und Frieda Honeck geboren. Einer seiner Brüder ist der Konzertmeister der Wiener Philharmoniker Rainer Honeck. Honeck lebt mit seiner Frau Christiane und ihren sechs Kindern in Altach, Vorarlberg, Österreich.

11-08-2018 Amsterdam: Für die Saison 2018-2019 die Amsterdam Royal Concertgebouw Orchestra (RCO) hat ... ersetzt Daniele Gatti (1961) by Bernhard Haitink (1929)Manfred Honeck (1958)Thomas Hengelbrock (1958) und Kerem Hassan (1992).

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