Max Bruch (1838-1920).

  • Beruf: Komponist, Dirigent.
  • Beziehung zu Mahler: 
  • Korrespondenz mit Mahler: Ja.
  • Geboren: 06-01-1838 Köln.
  • Gestorben: 02-10-1920 Berlin, Deutschland. 82 Jahre alt.
  • Begraben: 00-00-0000 Berlin, Deutschland.

Auch: Max Christian Friedrich Bruch und Max Karl August Bruch.

Deutscher romantischer Komponist und Dirigent, der über 200 Werke schrieb, darunter drei Violinkonzerte, von denen das erste zu einem festen Bestandteil des Geigenrepertoires geworden ist.

Bruch wurde in Köln als Sohn des Sängers Wilhelmine (geb. Almenräder) und des Rechtsanwalts August Carl Friedrich Bruch geboren, der Vizepräsident der Kölner Polizei wurde. Max hatte eine Schwester, Mathilde ("Till")

Seine frühe musikalische Ausbildung erhielt er bei dem Komponisten und Pianisten Ferdinand Hiller, dem Robert Schumann sein Klavierkonzert in a-Moll widmete. Der böhmische Komponist und Klaviervirtuose Ignaz Moscheles erkannte seine Begabung. Mit neun Jahren schrieb er seine erste Komposition, ein Lied zum Geburtstag seiner Mutter. Von da an war Musik seine Leidenschaft und sein Studium wurde von seinen Eltern begeistert unterstützt. Er schrieb viele kleinere frühe Werke, darunter Motetten, Psalmen, Klavierstücke, Violinsonaten, ein Streichquartett und sogar Orchesterwerke wie den Auftakt zu einer geplanten Oper Jeanne d'Arc. Nur wenige dieser frühen Werke sind jedoch erhalten.

Die erste musiktheoretische Lektion erhielt er 1849 in Bonn und wurde ihm von Professor Heinrich Carl Breidenstein, einem Freund seines Vaters, erteilt. Zu dieser Zeit wohnte er auf einem Landgut in Bergisch Gladbach, wo er einen Großteil seiner Musik schrieb. Die Farm gehörte einem Anwalt und Notar namens Neissen, der mit seiner unverheirateten Schwester darin lebte. Später wurde das Anwesen von der Familie Zanders gekauft, die eine große Papierfabrik besaß. Der junge Bruch wurde von seinem Vater in Französisch und Englisch unterrichtet. In späteren Jahren wurde Maria Zanders eine Freundin und Patronin.

Bruch hatte eine lange Karriere als Lehrer, Dirigent und Komponist und wechselte zwischen musikalischen Positionen in Deutschland: Mannheim (1862-1864), Koblenz (1865-1867), Sondershausen (1867-1870), Berlin (1870-1872) und Bonn, wo er 1873-1878 privat arbeitete. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere verbrachte er drei Spielzeiten als Dirigent der Liverpool Philharmonic Society (1880-1883).

Von 1890 bis zu seiner Pensionierung 1910 unterrichtete er Komposition an der Berliner Hochschule für Musik.

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