Maximilian Lenz (1860-1948), vermutlich er selbst in "Eine Welt".

  • Beruf: Maler. Sezession (Mitglied).
  • Residenzen: Wien, Buenos Aires.
  • Beziehung zu Mahler: 
  • Korrespondenz mit Mahler:
  • Geboren: 04 Wien, Österreich.
  • Gestorben: 18 Wien, Österreich. 05 Jahre alt.
  • Begraben: 22-05-1948 Grinsender Friedhof, Wien, Österreich. Grab 4-39.

Maximilian Lenz war ein österreichischer Maler, Grafiker und Bildhauer. Lenz war Gründungsmitglied der Wiener Secession; Während der wichtigsten Zeit seiner Karriere war er Symbolist, aber später wurde seine Arbeit zunehmend naturalistisch. Er arbeitete in verschiedenen Medien, darunter Öle, Aquarelle, Lithografie und Metallreliefs. Lenz studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien, dann an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Carl Wurzinger und Christian Griepenkerl. Ein Mitglied des Wiener Künstlerhauses verbrachte die frühen 1890er Jahre in Südamerika und entwarf Banknoten in Buenos Aires.

1897 verließ Lenz das Künstlerhaus, um Gründungsmitglied der Wiener Secession zu werden, und seine Arbeit für die erste Ausstellung der Gruppe wurde als „herausragend“ gefeiert. Sein Gemälde Eine Welt von 1899 (Eine Welt, auch übersetzt als Tagtraum) greift die vorherrschenden Strömungen der Zeit auf, einschließlich traumhafter und fantastischer Bilder, die in intensiven Farben gemalt sind. Es wurde auf der vierten Ausstellung der Wiener Secession im Frühjahr 1899 gezeigt und erhielt kritisches Lob für seinen „anmutigen Charme und seine verträumte, aber funkelnde Schönheit“ und seine Stimmung von „purer Anmut und musikalischer Euphonie“. Das Gemälde wurde auch im Winter 1911-12 mit der Münchner Secession gezeigt.

 

Maximilian Lenz (1860-1948)Junge Frauen mit Blumen. Lithographie für Ver Sacrum, 1898.

Nachdem er sein Bild auf dem Weg ins Wunderland bei der zehnten Ausstellung der Wiener Secession im Jahr 1901 und der dreizehnten Ausstellung im Frühjahr 1902 bei der vierzehnten Ausstellung der Secession im Sommer dieses Jahres (der 'Beethoven-Ausstellung') gezeigt hatte, zeigte er eine Reihe von Reliefs aus verschiedenen Metallen, die als schön und erfinderisch bezeichnet wurden. Einige seiner Kupferplatten wurden auch auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis gezeigt.

Ein Streifzug zusammen mit verschiedenen anderen Secession-Künstlern in Holzschnitte für den Beethoven-Ausstellungskatalog wurde jedoch als „rau“ und eher wie die Arbeit eines Amateurs als eines erfahrenen Malers geplant, aber auch als nicht ganz ohne Verdienst begeistert befunden.

Maximilian Lenz (1860-1948), Intarsien in geschlagenem Messing aus der vierzehnten Ausstellung, 1902.

Mit Gustav Klimt besuchte Lenz Ravenna im Winter 1903/04, wo sie die goldenen Mosaike sahen und von ihnen beeinflusst wurden. Bei der zwanzigsten Ausstellung im Jahr 1904 wurde Lenz 'Gemälde Idunas Äpfel neben den Werken von Klimt und Rudolf von Alt als eines der Highlights der gezeigten Gemälde angesehen.

Das große Gemälde, ähnlich wie Aubrey Beardsley, erzeugte einen „wunderschönen“ Effekt aus Gold und Schwarz: Eine schwarzhaarige Frau sitzt in einer üppigen Landschaft, trägt nur eine goldene Krone und sitzt auf einem goldenen Umhang und hält auch Idunas Apfel golden - in ihren Händen. Innerhalb der Sezession war Lenz im ersten Jahrzehnt ein präraffaelitischer Einfluss; Nach 1910 zeigte seine Arbeit mehr Naturalismus und er entfernte sich nach 1918 vom Vordergrund.

Maximilian Lenz (1860-1948)Eine Welt, 1899.

Lenz war 1905 und erneut 1906 Mitglied des offiziellen Komitees der Secession. Im Frühjahr 1906 stellte er auch mit der Secession aus und zeigte den Waldkönig und die klagende Jungfrau. im Jahr 1907; 1908 auf der neunundzwanzigsten Ausstellung; in den Jahren 1909 und 1910 das spielerische Gemälde Marionnetes; im Jahr 1911 zeigt Konzert; im Jahr 1913; und als Teil einer Gemeinschaftsausstellung im Jahr 1941. Sein Gemälde A Song of Spring aus dem Jahr 1913 wurde von Isadora Duncans Aufenthalt in Wien im Jahr 1904 beeinflusst. Sie teilte ihre symbolischen Themen der zyklischen Erneuerung und Wiedergeburt mit mittelalterlichen Kostümen.

Diese Ideen und eine Verbindung zum Tanz spielen auch in Klimts Werk und in der gesamten symbolistischen Bewegung eine herausragende Rolle. Lenz malte auch religiöse Themen, darunter die Taufe der Äthiopier. Während des Ersten Weltkriegs schuf Lenz mehrere Plakate für österreichisch-ungarische Kriegsanleihen. 1926 heiratete er Ida Kupelwieser (1870–1927), die Tochter des Juristen Karl Kupelwieser. Er verließ die Secession und trat 1938 wieder in das Künstlerhaus ein.

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