Ottilie Metzger-Lattermann (1878-1943) von Studenten unterstützt.

  • Beruf: Alto.
  • Beziehung zu Mahler: Arbeitete mit Gustav Mahler.
  • Korrespondenz mit Mahler:
  • Geboren: 15 Frankfurt am Main.
  • Gestorben: 00-02-1943 Auswitz, Deutschland. Ermordet.
  • Begraben: Unbekannt.
  1. 1910 Konzert München 12-09-1910 - Sinfonie Nr. 8 (Uraufführung).
  2. 1910 Konzert München 13-09-1910 - Sinfonie Nr. 8.

Ottilie Metzger-Lattermann, auch früher Ottilie Metzger-Froitzheim, war eine deutsche Altistin, die in den 1910er Jahren eine berühmte Performerin von Wagner war und nach ihrer Pensionierung in Auschwitz ermordet wurde.

Matzger wurde in Frankfurt geboren. Ihr erster Ehemann war der Autor Clemens Froitzheim. In Hamburg lernte sie den Bassbariton Theodor Lattermann kennen, der ihr zweiter Ehemann wurde. Von 1901 bis 1912 sang sie bei den Bayreuther Festspielen, wo ihre Erda im Ring des Nibelungen geschätzt wurde.

Sie war Schülerin von Selma Nicklass-Kempner, Georg Vogel und Emanuel Reicher (Schauspiel). Ihr Debüt gab sie 1898 in Halle, gefolgt von Engagements in Köln, dann von 1903 bis 1915 zunächst Alt an der Hamburger Staatsoper und spielte neben Enrico Caruso. Es folgten Dresden, die Bayreuther Festspiele, die Wiener Staatsoper, St. Petersburg, Prag, die Zürcher Oper, Amsterdam, München, Budapest, das Königliche Opernhaus Covent Garden und Führungen mit Dirigenten Leo Blech (1871–1958) in Amerika.

Ottilie Metzger-Lattermann (1878-1943). Plakat 1916.

Dies endete 1925 mit der Krankheit von Theodor, der am 4. März 1926 im Alter von 46 Jahren starb. Ab 1927 unterrichtete sie Gesang am Stern-Konservatorium in Berlin, wo sie selbst studiert hatte. Metzger-Lattermann trat weiterhin als Liederabend auf, oft begleitet von Richard Strauss und Hans Pfitzner. Ihre letzten Konzerte gab sie 1933 unter Bruno Walter in Berlin und Otto Klemperer in Dresden mit der Machtergreifung Hitlers.

Nach 1933 trat Metzger-Lattermann unter dem NS-Regime mindestens einmal an einem Liederabend mit dem Bariton Erhard Wechselmann, der ebenfalls in Auschwitz umkommen sollte, für das jüdische Publikum auf.

1933 versuchte der amerikanische Theaterimpresario George Blumental (ein ehemaliger Mitarbeiter von Oscar Hammerstein I., der 1917 versucht hatte, Theater für amerikanische Truppen in Paris einzurichten) mit Georg Hartmann und Arthur Hirsch zu vereinbaren, den Dirigenten Blech und einen zu holen Truppe von 12 jüdischen Opernsängern präsentiert Wagners Ring in New York. Hirschs Assistent Otto Metzger war Ottilies Bruder und Ottilie stand auf der Liste. Blumentals Pläne scheiterten, teilweise aufgrund der Nichtverfügbarkeit von Blech, Klemperer und Walter.

Metzger-Lattermann und ihre Tochter flohen 1939 nach Brüssel, wurden aber später von den Nazis zusammengetrieben und in die Lager geschickt. Sie starb in Auschwitz. Die genauen Umstände des Todes von sich und ihrer Tochter sind unbekannt.

In den 1970er Jahren beantragte Peer Baedeker, ein Antiquar aus Bayreuth, bei Winifred Wagner eine Plakette an „Richard Breitenfeld, Henriette Gottlieb, Ottilie Metzger-Lattermann - als Festivalsängerin geehrt - in Konzentrationslagern der Nazis ermordet“, die in Bayreuth installiert werden sollte.

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