Otto Wagner (1841-1918).

  • Beruf: Architekt.
  • Residenzen: Wien, Berlin.
  • Beziehung zu Mahler: Nachbar.
  • Korrespondenz mit Mahler:
  • Geboren: 13-07-1841 Penzing, Wien, Österreich.
  • Adresse: Rennweg Nr. 3 (Palais Hoyos). Siehe auch: Haus Wydenbruck - Rennweg Nr. 1A.
  • Gestorben: 11-04-1918 Wien, Österreich. 76 Jahre alt.
  • Begraben: 14-04-1918 Hietzing Friedhof, Wien, Österreich. Grab 13-131.

Otto Koloman Wagner war ein österreichischer Architekt und Stadtplaner, der für seinen nachhaltigen Einfluss auf das Erscheinungsbild seiner Heimatstadt Wien bekannt war, zu der er viele Wahrzeichen beigetragen hat.

Wagner wurde in Penzing, einem Stadtteil in Wien, geboren. Er war der Sohn von Suzanne (geb. von Helffenstorffer-Hueber) und Rudolf Simeon Wagner, einem Notar am Königlich Ungarischen Hof. Er studierte in Berlin und Wien. 1864 begann er, seine ersten Gebäude im historistischen Stil zu entwerfen. Mitte und Ende der 1880er Jahre wurde Wagner wie viele seiner Zeitgenossen in Deutschland (wie Constantin Lipsius, Richard Streiter und Georg Heuser), der Schweiz (Hans Auer und Alfred Friedrich Bluntschli) und Frankreich (Paul Sédille) ein Befürworter von Architektonischer Realismus. Es war eine theoretische Position, die es ihm ermöglichte, die Abhängigkeit von historischen Formen zu verringern. Als er 1894 Professor für Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien wurde, war er auf seinem Weg zu einer radikaleren Opposition gegen die vorherrschenden Strömungen der historistischen Architektur weit fortgeschritten.

Mitte der 1890er Jahre hatte er bereits mehrere Jugendstilgebäude entworfen. Wagner war sehr städtebaulich interessiert - 1890 entwarf er einen neuen Stadtplan für Wien, aber nur sein Stadtbahnnetz, die Stadtbahn, wurde gebaut. 1896 veröffentlichte er ein Lehrbuch mit dem Titel Moderne Architektur, in dem er seine Vorstellungen über die Rolle des Architekten zum Ausdruck brachte. es basierte auf dem Text seines Antrittsvortrags von 1894 an der Akademie. Sein Stil beinhaltete die Verwendung neuer Materialien und Formen, um die Tatsache widerzuspiegeln, dass sich die Gesellschaft selbst veränderte. In seinem Lehrbuch erklärte er, dass „neue menschliche Aufgaben und Ansichten eine Änderung oder Wiederherstellung bestehender Formen erfordern“. Um dieses Ideal zu verwirklichen, entwarf und baute er Bauwerke, die ihre beabsichtigte Funktion widerspiegelten, wie das strenge Wohnhaus Neustiftgasse in Wien.

1897 schloss er sich Gustav Klimt, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann und Koloman Moser an, kurz nachdem sie die Künstlergruppe „Wiener Secession“ gegründet hatten. Aus den Ideen dieser Gruppe entwickelte er einen Stil, der quasi symbolische Bezüge zu den neuen Formen der Moderne enthielt.

Otto Wagner (1841-1918). Gebäude der Postsparkasse, Wien (1894–1902).

Hauptarbeiten

Österreich

  1. Nussdorfer Wehr und Schleuse, Wien (1894).
  2. Wiener Wiener Stadtbahn, Stadtbahn, zB Karlsplatz Stadtbahn.
  3. Majolika-Haus (Majolikahaus), Wien (1898-1899).
  4. Gebäude der Postsparkasse, Wien (1894-1902).
  5. Kirche am Steinhof, Wien (1903-1907).

Ungarn

  1. Synagoge in der Rumbachstraße, Budapest (1872).

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