Peter Cornelius (1824–1874).

  • Beruf: Komponist.
  • Residenzen: Berlin, Weimar, Wien.
  • Beziehung zu Mahler: 
  • Korrespondenz mit Mahler: 
  • Geboren: 24, Mainz.
  • Gestorben: 29, Mainz.
  • Begraben: Hauptfriedhof, Mainz, Deutschland.

Carl August Peter Cornelius war ein deutscher Komponist, Schriftsteller über Musik, Dichter und Übersetzer. Er wurde in Mainz als Sohn von Carl Joseph Gerhard (1793–1843) und Friederike (1789–1867), Schauspieler in Mainz und Wiesbaden, geboren. Cornelius spielte schon früh Geige und komponierte Lieder, studierte 1841 bei Tekla Griebel-Wandall und komponierte bei Heinrich Esser. Cornelius lebte von 1844 bis 1852 bei seinem Maleronkel Peter von Cornelius in Berlin. Während dieser Zeit traf er prominente Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt, die Brüder Grimm, Friedrich Rückert und Felix Mendelssohn.

Cornelius 'erste reife Werke (einschließlich der Oper Der Barbier von Bagdad) wurden während seines kurzen Aufenthalts in Weimar (1852–1858) komponiert. Sein nächster Wohnort war Wien, wo er fünf Jahre blieb. In Wien begann Cornelius eine Freundschaft mit Richard Wagner. Auf Wagners Geheiß zog Cornelius 1864 nach München, wo er schließlich eine Frau nahm und vier Kinder zeugte. Unter vielen britischen Musikern ist sein bekanntestes Werk The Three Kings, eine Epiphany-Hymne für Solostimme und Chor, in der der Solist „Drei Könige aus persischen Ländern in der Ferne…“ zu einer völlig neuen Melodie von Cornelius über dem Chor singt, die auftritt Darunter die Choralmelodie von Philipp Nicolai, Wie schön leuchtet der Morgenstern. Eine Version von „The Three Kings“ ist im ersten Band der beliebten Willcocks and Jacques-Zusammenstellung Carols for Choirs enthalten.

In seinen letzten Jahren in Berlin schrieb Cornelius Musikkritik für mehrere große Berliner Zeitschriften und schloss Freundschaften mit Joseph von Eichendorff, Paul Heyse und Hans von Bülow. Trotz seiner Freundschaften mit Wagner und Franz Liszt hatte Cornelius eine felsige Beziehung zur sogenannten „Neuen Deutschen Schule“ der Komposition. Er nahm nicht an der Uraufführung von Tristan und Isolde mit von Bülow und Wagner teil und benutzte die Uraufführung seiner eigenen Oper Der Cid als Ausrede. Sein drittes und letztes Opernprojekt, Gunlöd, basierend auf den nordischen Eddas, blieb bei seinem Tod (an Diabetes) unvollständig.

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