Richard Heuberger (1850-1914).

  • Beruf: Dirigent, Kritiker Neue Freie Presse.
  • Residenzen: Graz, Wien.
  • Beziehung zu Mahler: 
  • Korrespondenz mit Mahler: 
  • Geboren: 18-06-1850 Graz, Österreich.
  • Gestorben: 28-10-1914 Wien, Österreich.
  • Begraben: Hinterbrühler Friedhof, Wien, Österreich.

Richard Franz Joseph Heuberger stammte aus Graz in Österreich, wo er am 18. Juni 1850 geboren wurde. Er studierte am Grazer Konservatorium und ging dann nach Wien, wo er Chorleiter des Wiener Akademischen Gesangvereins, Dirigent der Wiener Singakademie (1878), wurde. Direktor des renommierten Wiener Männergesang-Vereins und 1902 Lehrer am Konservatorium der Stadt Wien. Er war auch Musikkritiker und Eduard Hanslicks Nachfolger in der einflussreichen Wiener Zeitung Neue Freie Presse. Zu seinen eigenen literarischen Werken gehörten verschiedene Skizzen, Essays und eine Biographie von Franz Schubert (1902).

Als Komponist schrieb er neben Arrangements von Werken von Brahms und Schubert Opern, Ballette, Chorwerke, Lieder und viel Orchestermusik. Als er Mitte vierzig war, wandte sich Heuberger dem Schreiben von Operetten zu, von denen sechs aufgeführt wurden. Mit dem ersten davon, dem Opernball im Jahr 1898, erlangte Heuberger jedoch seinen nachhaltigsten Ruhm. Besonders interessant ist die Tatsache, dass Heuberger die ursprüngliche Wahl war, um das Buch Die lustige Witwe zu vertonen. Zu seiner Ehre erhob er, nachdem er drei Jahre lang (1901-1904) im ersten Akt uninspiriert gearbeitet hatte, keine Einwände, als die Aufgabe stattdessen Franz Lehár übertragen wurde. Richard Heuberger starb am 28. Oktober 1914 in Wien.

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