Richard Specht (1870-1932)

Richard Specht (1870-1932).

  • Beruf: Schriftsteller, Musikwissenschaftler, erster Biograf Gustav Mahler (1905). Veröffentlichung der ersten großen Biographie 1913 in Berlin.
  • Residenzen: Wien.
  • Beziehung zu Mahler: Biograf Gustav Mahler. Gustav Mahler Festival Amsterdam 1920.
  • Korrespondenz mit Mahler: Ja.
    • 00-00-0000, Jahr 
  • Geboren: 07-12-1870 13 Gonzagagasse, I Wien, Österreich.
  • Adresse 1902: IX, Kolingasse 19, Wien, Österreich.
  • Gestorben: 18-03-1932 Niedriges Sanatorium, IX Wien, Österreich. Gleicher Ort wie Gustav Mahler (1860-1911) ist gestorben. 61 Jahre alt.
  • Begraben: Unbekannt.
  • Wieder begraben: 12-01-1954 Grinsender Friedhof, Wien, Österreich. Grab 13-2-7. Gleicher Friedhof wie Gustav Mahler (1860-1911) und Alma Mahler (1879-1964). Ebenfalls in Spechts Grab befindet sich seine Geburtsfrau Alexandra Laura Specht-Pagin.

Richard Specht war ein österreichischer Texter, Dramatiker, Musikwissenschaftler und Schriftsteller. Specht ist vor allem für seine Schriften zur klassischen Musik bekannt und galt zu seiner Zeit als führender Musikjournalist. Er war eine große Autorität in der Musik von Gustav Mahler und wurde im späteren Leben ein regelmäßiger Bekannter seiner Witwe. Alma Mahler (1879-1964).

26-08-1910. Brief von Richard Specht (1870-1932) an den Kammerherrn von Erzherzog Eugen. „An den Kammervorsteher von Erzherzog Eugen:“ Seine kaiserliche Hoheit, der hochstehendest - durchlauchtigste Herr Erzherzog Eugen hat geruht, mir durch Vermittlung Ew. Excellenz eine brillantene Busennadel zu übersenden, die ich soeben, von einer Urlaubsreise empfangen, erhalten habe. Ich gestatte mir ein Ew. Excellenz die ergene Bitte zu richten, mein untertänigsten Dank für diese ausserordentliche ehrende zu erkennen Seiner kaiserlichen Hoheit gehören zu lassen uund die Bitte zu zu wissen, gehörtdieselbe möge den Bestrebungen unserer Zeitschrift wurde ein gütiges Interesse genommen “. Schreibpapier Der Merker (1909-1922), Österreichische Zeitschrift für Musik und Theater, Chef-Redacteur: Richard Specht (1870-1932). Herausgeber: Dr. Richard Batka (1868-1922) und Ludwig Hevesi (1843-1910).

Copyright Foto Bert van der Waal van Dijk.

Er war unter anderem Mitarbeiter der Wiener Illustrierten Extrablatts und anderer Wiener Zeitungen. Ab 1910 arbeitete er im Merker Verlag. 1925 wurde er auf eine Professur an der Institution berufen, die heute die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien ist.

1913. Richard Specht (1870-1932) Biographie, Leipzig.

1920. Telegramm von Richard Specht (1870-1932), Anspruch auf Kosten für seine Reise in die Gustav Mahler Festival Amsterdam 1920. "Sonst keine Reise möglich".

Fiktion

  • Gedichte (1893).
  • Das Gastmahl des Plato, Drama (1895).
  • Pierrot Bossu, Drama (1896).
  • Mozart, zwölf Gedichte (1914).
  • Florestan Kestners Erfolg, eine Geschichte (1929).
  • Die Nase des Herrn Valentin Berger, Drama (1929).

Akademische Arbeiten

  • Johann Strauss II (1909).
  • Gustav Mahler (1913).
  • Das Wiener Operntheater - Fünfzig Jahre Erinnerungen (1919).
  • Die Frau ohne Schatten - Einführung in die Musik (1919).
  • Richard Strauss und seine Arbeit (1921).
  • Julius Bittner (1921).
  • Emil Nikolaus von Reznicek - Eine Vorstudie (1922).
  • Arthur Schnitzler - Der Dichter und sein Werk. Eine Studie (1922).
  • Wilhelm Furtwängler (1922).
  • Franz Werfel (1926).
  • Johannes Brahms: Leben und Werk eines deutschen Meisters (1928; englische Übersetzung von Eric Blom).
  • Giacomo Puccini. Das Leben, der Mensch, das Werk (1931; englische Übersetzung, 1933).

Besucht Gustav Mahler Festival Amsterdam 1920.

Richard Specht entstammte einer echten Familie, er war der Sohn von Ladislaus Specht, ein Textilkaufmann und Pauline, geborene Kuh. Er wurde gemeinsam mit seinen Brüdern von Rudolf Steiner, Esoteriker, Philosophie und Begründer der Anthroposophie, als Hauslehrer gehört. Er leitet Klavier und Musiktheorie und ab 1887 vier Semester Architektur an der Technischen Hochschule in Wien.

Sein Interesse galt seine der Literatur; als Lyriker und Dramatiker fordert er zum Schriftstellerkreis „Jung Wien“ und Kriegsarbeiter der Arbeiter-Zeitung in Wien, schrieb aber auch für den Berliner Börsen-Kurier und Beiträge in der Neuen Freien Presse und im Pester Lloyd.

Unter dem Einfluss von Brahms, Brüll und Goldmark interessiert sich für die Musik und die Musikkritiker für die Wiener Allgemeine Zeitung, das Illustrierte Wiener Extrablatt und Die Zeit. Ab 1908 war er Mitarbeiter für die Wiener Zeitschrift für Musik. 1909 wurde er zusammen mit Richard Batka die einflussreichen, halbmonatlich sichtende, Musikzeitschrift Der Merker, die er bis 1919 mit Batka und der Leitung mit Julius Bittner Handlungen. 1914-1920 war er Sprecherur der Programmhefte der Abonnementkonzerte der Wiener Philharmoniker. Ab 1920 wurde das Konservatorium des Rundfunk- und Vorlesungen über Literatur und Ästhetik am Neuen Wiener Konservatorium geschlossen.

1925 wurde er zum Professor an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst genommen.

Bekannt ist die Sprache für alle für seine Schriften über klassische Musik und die Zeit für eine Zeit der öffentlichen Musikpublizisten. Befreundet war ua mit Arthur Schnitzler. Er engagiert sich für die Musik Gustav Mahlers und für die Rechte im Salon von Mahlers Witwe Alma Mahler-Werfel.

Specht war drei Jahre: ab 1912 mit der Pianistin Vera Schapira (1891-1930), ab 1920 mit Wanda Maria Halban (1894-1986), der Nichte des Gynäkologen Josef von Halban, ab 1927 mit der Beziehung Alexandrine Pagin (1894-1953) .

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