Robert Schumann (1810-1856) Frühe Daguerreotypie 1850.

  • Beruf: Pianist, Komponist.
  • Residenzen: Deutschland.
  • Beziehung zu Mahler:
  • Korrespondenz mit Mahler:
  • Geboren: 08-06-1810 Zwickau, Deutschland.
  • Gestorben: 29-07-1856 Endenich (bei Bonn), Deutschland.
  • Alter Friedhof, Bonn, Deutschland. Mit Clara Schumann.

Robert Schumann war ein deutscher Komponist und einflussreicher Musikkritiker. Er gilt weithin als einer der größten Komponisten der Romantik. Schumann verließ das Jurastudium und beabsichtigte, eine Karriere als virtuoser Pianist zu verfolgen. Sein Lehrer Friedrich Wieck hatte ihm versichert, er könne der beste Pianist Europas werden, doch eine Handverletzung beendete diesen Traum. Schumann konzentrierte seine musikalischen Energien dann auf das Komponieren.

Schumanns veröffentlichte Kompositionen wurden bis 1840 ausschließlich für Klavier geschrieben; er komponierte später Werke für Klavier und Orchester; viele Lieder (Lieder für Stimme und Klavier); vier Symphonien; Eine Oper; und andere Orchester-, Chor- und Kammermusikwerke. Werke wie Kinderszenen, Album für die Jugend, Blumenstück, Sonaten und Albumblätter gehören zu seinen bekanntesten. Seine Schriften über Musik erschienen hauptsächlich in der Neuen Zeitschrift für Musik, einer von ihm gemeinsam gegründeten Leipziger Publikation.

1840 heiratete Schumann gegen den Willen ihres Vaters Friedrich Wiecks Tochter Clara nach einem langen und erbitterten Rechtsstreit, der zugunsten von Clara und Robert ausfiel. Clara komponierte auch Musik und hatte eine beachtliche Konzertkarriere als Pianistin, deren Einnahmen einen wesentlichen Teil des Vermögens ihres Vaters ausmachten.

Schumann litt an einer lebenslangen psychischen Störung, die sich erstmals 1833 als schwere melancholisch depressive Episode manifestierte, die sich mehrmals abwechselte, abwechselnd mit Phasen der „Erhebung“ und zunehmend auch wahnhaften Vorstellungen, vergiftet oder mit metallischen Gegenständen bedroht zu werden. Nach einem Selbstmordversuch im Jahr 1854 wurde Schumann auf eigenen Wunsch in Endenich bei Bonn in eine Irrenanstalt eingeliefert. Schumann wurde mit „psychotischer Melancholie“ diagnostiziert und starb zwei Jahre später im Jahr 1856, ohne sich von seiner Geisteskrankheit erholt zu haben.

Robert Schumann (1810-1856)Clara Schumann-Wieck (Leipzig, 1819 - Frankfurt, 1896). Johannes Brahms (1833–1897) nahm an ihrer Beerdigung teil.

Schumann lernte die Pianistin und Komponistin Clara Wieck (1819-96) in Leipzig kennen, als sie neun Jahre alt war und er bei ihrem Vater Klavier studierte. Er war neun Jahre älter als Clara, aber sie verliebten sich schließlich und küssten sich zum ersten Mal 1835! Nach einem langen Kampf mit ihrem Vater und Clara, die sich endlich dem Einwilligungsalter näherten (21), heirateten sie 1840. Schumann zeigte als Pianist zunächst ein beachtliches Versprechen, aber ein Fingerleiden in der rechten Hand führte dazu, dass er sich ausschließlich auf die Komposition konzentrierte und kritisches Schreiben.

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