Sarah Charles Cahier (1870-1951).

  • Beruf: Mezzosopran.
  • Residenzen: Amerikaner.
  • Beziehung zu Mahler: Arbeitete mit Gustav Mahler.
  • Korrespondenz mit Mahler: 
  • Geboren: 08-01-1870 Nashville, Amerika. 
  • Gestorben: 15-04-1951 Manhattan Beach, Kalifornien, Amerika.
  • Begraben: Unbekannt.

1911 Konzert München 20-11-1911 - Das Lied von der Erde (Uraufführung, posthum).

Richtiger Name: Sara Jane Walker.

Sara Cahier war eine in Amerika geborene Mezzosopranistin oder Alt-Sängerin in Oper und Liedern, die hauptsächlich in Europa sang und später die schwedische Staatsbürgerschaft erwarb. Sie war mit Gustav Mahler verbunden und war eine der Solisten bei der posthumen Premiere seines Liedes von der Erde im Jahr 1911. Sie sang auch an der Metropolitan Opera in New York und war Lehrerin am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Zu ihren Schülern gehörte Marian Anderson.

Geboren als Sara Jane Layton Walker in Nashville, Tennessee. Sie studierte in Indianapolis und in Paris bei Jean de Reszke und debütierte 1904 als Orpheus in Orpheus und Eurydike in Nizza. Weitere Lehrer waren Gustav Walter, Victor Capoul und Amalie Joachim.

Ihr erster Ehemann war Morris Black. 1905 heiratete sie einen Schweden, den Impresario Charles Cahier, wonach sie allgemein als „Madame Charles Cahier“ oder „Sara Charles-Cahier“ bezeichnet wurde.

Sie war in Wien aktiv, trat 1907 der Hofoper und München bei und sang oft unter der Leitung von Gustav Mahler in Rollen wie Amneris, Carmen, Delilah, Fidès, Ortrud und Santuzza. Cahier und ihr amerikanischer Landsmann, der Tenor William Miller, wurden von Bruno Walter ausgewählt, um im November 1911 posthum Mahlers Das Lied von der Erde in München zu uraufführen. Sie sang auch bei der New Yorker Premiere des Werkes im Jahr 1922 mit dem Tenor Orville Harrold. unter der Leitung von Artur Bodanzky. Sie sang in Frankreich, Italien, England und Deutschland. Andere bekannte Dirigenten, unter denen sie sang, waren Edvard Grieg und Richard Strauss.

1916. Sarah Charles Cahier (1870-1951).

Sie sang von 1912 bis 1914 an der Metropolitan Opera in New York und debütierte dort als Azucena in Il trovatore. Weitere Auftritte dort waren Fricka in Die Walküre neben Olive Fremstad und Margaret Matzenauer.

Cahier war von 1915 bis 1917 in Stockholm sehr erfolgreich. Während dieser Zeit erwarb sie die schwedische Staatsbürgerschaft. Nach ihrer Pensionierung wurde sie Lehrerin und Gesangstrainerin am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Zu ihren Schülern dort und anderswo gehörten Marian Anderson, Göta Ljungberg und Rosette Anday. Auf ihren Rat hin wechselte Lauritz Melchior vom Bariton zum Holdentenor.

Ihre Aufnahmen waren wenige, aber umfassen:

  1. Satz 4: „Urlicht“. Sehr feierlich, aber schlicht aus Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 (aufgenommen 1930) und Lied Ruckert 2: Ich atmet 'einen linden Duft! aus den Rückert-Liedern.
  2. Auszüge aus Carmen.

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Eine von Ljungbergs Lehrern war die amerikanische Altfrau Charles Cahier, deren richtiger Name Sarah Jane Walker war. Zu ihren Lehrern gehörten Jean de Reszke, Gustav Walter und Amalie Joachim.

Nach ihrem Debüt 1904 trat sie 1907 in die Hofoper ein und blieb bis 1911. Unter Gustav Mahler sang sie Amneris, Carmen, Dalilah, Fidès, Ortrud und Santuzza.

1906 wurde sie von Gustav Mahler an der Wiener Hofoper verlobt, wo sie sechs Spielzeiten lang eine beliebte Opernsängerin wurde. In den Spielzeiten 1912 und 1913 trat sie auch an der Met auf. Ihre berühmteste Rolle war Carmen. Ihre Konzertarbeit war jedoch bedeutender. Es war Bruno Walter, der sie 1911 für die posthume Premiere von Gustav Mahler auswählte Das Lied von der Erde1911 Konzert München 20-11-1911 - Das Lied von der Erde (Uraufführung, posthum).

Zu ihren späteren Schülern gehörten Marian Anderson, Göta Ljüngberg und Rosette Anday.

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