Sigmund Freud (1856-1939)

 

Sigmund Freud (1856-1939).

  • Beruf: Doktor der Medizin. Psychoanalyticus.
  • Residenzen:
    • Wien: Berggasse 19.
    • London: Hampstead.
  • Beziehung zu Mahler: Jahr 1910GesundheitTreffen mit Freud.
  • Korrespondenz mit Mahler: Nein.
  • Geboren: 06-05-1856 Freiberg, heute Pribor, Tschechische Republik.
  • 1886: Dienst in der österreichischen Armee und Ausbildung einer Motte zu Olomouc.
  • 1905: Altaussee.
  • 1907: Bruno Walter (1876-1962) behandelt für einen Krampfanfall in seinem rechten Arm.
  • 1910: Gustav Mahler: Treffen mit Freud in Leidenin den Niederlanden (26-08-1910, Jahr 1910).
  • Gestorben: 23-09-1939 London, England.
  • Begraben: Golders Green, Krematorium und Mausoleum, London, England.

Sigmund Freud, geboren Sigismund Schlomo Freud war ein österreichischer Neurologe, der heute als Vater der Psychoanalyse bekannt ist. Freud qualifizierte sich 1881 als Doktor der Medizin an der Universität Wien und forschte anschließend am Allgemeinen Krankenhaus Wien an Zerebralparese, Aphasie und mikroskopischer Neuroanatomie. Nach Abschluss seiner Habilitation im Jahr 1895 wurde er im selben Jahr zum Dozenten für Neuropathologie ernannt und 1902 zum außerordentlichen Professor (außerordentlicher Professor) ernannt.

Seine Geburtsurkunde trägt einen einzigen Vornamen "Sigismund". Ein zweiter Name, der auf verschiedene Weise aus dem Hebräischen als "Schlomo" oder "Shelomoh" (Versionen von Solomon) übersetzt wurde, stammt aus einer Inschrift seines Vaters in der Familienbibel, die ihn mit diesem Namen anspricht. Es ist eines, das er selbst nie benutzt hat. In einem Schuldokument wird er erstmals 1871 als "Sigmund" aufgeführt, aber er begann erst 1875, sich "Sigmund" zu unterzeichnen, und dieser Name wird später in seiner offiziellen Dokumentation verwendet.

Bei der Schaffung der Psychoanalyse, einer klinischen Methode zur Behandlung der Psychopathologie im Dialog zwischen einem Patienten und einem Psychoanalytiker, entwickelte Freud therapeutische Techniken wie die Verwendung der freien Assoziation und entdeckte die Übertragung, um ihre zentrale Rolle im Analyseprozess zu etablieren. Freuds Neudefinition der Sexualität, um ihre kindlichen Formen einzubeziehen, veranlasste ihn, den Ödipus-Komplex als zentralen Grundsatz der psychoanalytischen Theorie zu formulieren. Seine Analyse von Träumen als Wunscherfüllung lieferte ihm Modelle für die klinische Analyse der Symptombildung und der Mechanismen der Unterdrückung sowie für die Ausarbeitung seiner Theorie des Unbewussten als einer Agentur, die bewusste Geisteszustände stört.

Freud postulierte die Existenz von Libido, einer Energie, mit der mentale Prozesse und Strukturen investiert werden und die erotische Bindungen erzeugt, und einen Todestrieb, der Quelle von Wiederholung, Hass, Aggression und neurotischer Schuld. In seiner späteren Arbeit entwickelte Freud eine weitreichende Interpretation und Kritik von Religion und Kultur.

Die Psychoanalyse bleibt in der Psychotherapie, in einigen Bereichen der Psychiatrie und in den Geisteswissenschaften einflussreich. Als solches führt es weiterhin zu einer umfassenden und umstrittenen Debatte über seine therapeutische Wirksamkeit, seinen wissenschaftlichen Status und darüber, ob es die feministische Sache voranbringt oder schädigt. Trotzdem hat Freuds Werk das zeitgenössische westliche Denken und die Populärkultur durchdrungen. Nach den Worten von WH Audens poetischer Hommage war er zum Zeitpunkt von Freuds Tod im Jahr 1939 „ein ganzes Meinungsklima geworden, unter dem wir unser unterschiedliches Leben führen“.

Jahr 1910Sigmund Freud (1856-1939). Hotelregister Noorwijk, Niederlande. 26-08-1910. Anzahl der Personen: 7.

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