Virginia Naumann-Gungl (1848-1915).

  • Beruf: Sopran.
  • Residenzen: Bremen, Frankfurt, Hannover, Karlsruhe, Kassel, Köln, Leipzig, München, Weimar, Wien.
  • Beziehung zu Mahler: Liebesbeziehung mit Gustav Mahler in Kassel (1882), arbeitete mit Gustav Mahler.
  • Korrespondenz mit Mahler:
  • Geboren: 31 New York, Amerika. (Ungarische Wurzeln)
  • Gestorben: 28 Frankfurt, Deutschland.
  • Begraben: Unbekannt.
  1. Opera.

Es gibt Hinweise darauf, dass Mahlers Gefühle zuerst von Naumann-Gungl ausgelöst wurden, aber sie war bereits verheiratet und Mutter von zwei Kindern und tatsächlich erheblich älter als Mahler. Kurz gesagt, sie war weniger erreichbar. Mahler verliebte sich in Johanna Richter (1858-1943). Ihr Vater Josef Gungl reiste nach Deutschland, Russland und Nordamerika, wo er hauptsächlich Operetten und Märsche leitete. Während eines Gastauftritts in New York wurde sie geboren.

Sie wurde später vom berühmten Dirigenten befördert Hans von Bülow (1830-1894) und von Pädagogen Schmidt in München ausgebildet. 1868 debütierte sie in München, schloss aber ein weiteres zweijähriges Studium bei Richard Levy in Wien ab.

  • 1872-1874 Opernhaus in Köln
  • 1873-1873 Hoftheater von Karlsruhe
  • 1874-1875 Hoftheater von Schwerin
  • 1875-1975 Hofoper in München
  • 1875-1880 Opernhaus Frankfurt 
  • 1877-1877 Hannover
  • 1880-1882 Stadttheater Bremen
  • 1882-1885 Hoftheater von Kassel
  • 1885-1891 Hoftheater in Weimar
  • 1889-1889 Opernhaus Leipzig

1892 als Isolde in "Tristan" Bühnenabschied.

Aus ihrem Repertoire werden hervorgehoben: die Leonore in „Fidelio“, die Rezia in „Oberon“ von Weber, Donna Anna in „Don Giovanni“, die Rachel in „La Juive“ von Halévy, die Gräfin in „Die Hochzeit des Figaro“ Pamina in "Die Zauberflöte", die Aida, Carmen und Isolde in "Tristan". Als Konzertsopranistin hatte sie eine großartige Karriere.

  • In Kassel bereits verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Virginia Naumann-Gungl (1848-1915) als Isolde in Weimar, 1892.

Ihr Vater, Joseph Gungl, richtig: Josef Gung'l (01-12-1809 - 01-02-1889), war ein österreichischer Komponist, Kapellmeister und Dirigent. Er wurde in Schambeck, Österreich (heute Zsámbék, Ungarn) geboren. Nachdem er als Schullehrer in Buda gearbeitet und die Elemente der Musik vom Schulchormeister gelernt hatte, wurde er erster Oboist in Graz und mit 4 Jahren Kapellmeister des 1836. Regiments der österreichischen Artillerie. Seine erste Komposition, ein ungarischer Marsch, der 1843 geschrieben wurde, erregte einige Aufmerksamkeit und 1848 konnte er in Berlin ein Orchester gründen. Mit dieser Band reiste er von 1849 bis XNUMX sogar in die USA.

Mendelssohns komplette Sommernachtstraum-Musik soll erstmals von Gungls Orchester gespielt worden sein. 1853 wurde er Kapellmeister des 23. Infanterieregiments in Brünn, 1864 zog er nach München und 1876 nach Frankfurt, nachdem er 1873 mit großem Erfolg eine Reihe von Promenadenkonzerten im Covent Garden in London dirigiert hatte. Gungl ging nach Weimar, um mit seiner Tochter, einer bekannten deutschen Opernsängerin, zu leben, und starb dort.

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