Wilhelm Hesch (1860-1908).

  • Beruf: Bass, Bariton.
  • Residenzen: Brünn, Frankfurt, Hamburg, Köln, Nürnberg, Prag, Salzburg, Wien, Zagreb.
  • Beziehung zu Mahler: 
  • Korrespondenz mit Mahler: Ja.
    • 00-00-0000, Jahr 
  • Geboren: 03-07-1860 Elbeteinitz, Tschechische Republik.
  • Gestorben: 04-01-1908 Wien, Österreich
  • Begraben: Baumgartenfriedhof, Wien, Österreich. Grab 15-1.
  1. 1895 Konzert Hamburg 12-04-1895.
  2. 1900 Konzert Wien 18-02-1900.
  3. 1900 Konzert Wien 22-02-1900.

Wilhelm Heschs Stimme wurde als echter Basso profundo beschrieben. Mit technischem Geschick fing er den Ton an der Wurzel auf und führte ihn energisch zu den Resonanzkammern des Kopfes, was ihm auch eine gute Beherrschung des hohen Registers gab. Als Buffo-Bass in der ernsthaften Kategorie hatte er sein eigenes Markenzeichen. Zunächst erhielt er Rollen wie Kardinäle, Hohepriester oder der Einsiedler in Der Freischutz.

Er wurde besonders als Kardinal Brogni in La Juive bewundert, ein Teil, der im Wesentlichen tragisch ist und in dem er die Besonderheiten seiner Stimme am eindringlichsten darstellen konnte. Heute basiert sein posthumer Ruhm auf seinem umfangreichen Vermächtnis an Aufnahmen. Zusammen mit Selma Kurz, Grete Forst, Hermine Kittel, Leo Slezak, Erik Schmedes, Leopold Demuth und Friedrich Weidemann, die alle für Grammophon aufgenommen haben, war er einer der meistverkauften Künstler der Künstler des damaligen österreichischen Marktes.

In den Jahren zwischen 1900 und 1907 nahm er nicht weniger als 102 Titel auf; Unter diesen 102 Titeln wurden natürlich einige Arien wiederholt aufgenommen. Zwanzig weitere Titel für Odeon, von denen einige auf Tschechisch gesungen wurden, wurden 1904 und 1905 produziert. Seine zahlreichen Aufnahmen bieten den Hörern auch heute noch das unverwechselbare Timbre eines echten Basso profundo.

 

Wilhelm Hesch (1860-1908) an Leo Slezak (1873-1946) Einspielung vor Jacques Francois Fromental Halevy (1799-1862).

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