Wilhelm Legler (1875-1951), seine Frau Margarethe (Grete) Julie Schindler (1881-1942) und ihr Sohn Wilhelm (Willy) Carl Emil Legler (1902-1960).

Beziehung zu Gustav Mahler (1860-1911): Ein Schwager.

  • Geboren: 03-04-1875 Pisino, Pazin, Istrien, Kroatien, Österreichisches Reich.
  • Vater: Wilhelm Legler (ing.).
  • Mutter: Adele Legler-Köhler (Köhler).
  • Religion: protestantisch.
  • Brüder oder Schwestern: 1 (?)
  • Beruf: Landschaftsmaler und Radierer. Prof. Schüler von Carl Julius Rudolf Moll (1861-1945).
  • Gestorben: 28-04-1951 Angern-Stillfried, in der Nähe von Wien, Österreich. 76 Jahre alt.
  • Begraben: 07-05-1951 Zentraler Friedhof (41A-G2-7), Wien, Österreich. Legler Familiengrab, auch in diesem Grab: Adele Legler (70), Emma Legler (11), Margarethe (Grete) Julie Schindler (1881-1942) in der Friedhofsverwaltung als Margarete - ohne h - Legler, Wilhelm Legler 2, Wilhelm („Willi / Willy“) Legler 3 (58, siehe oben), Elsa Pecher (geb. 29-12-1875, 81), Karl Pecher, Susanne Pecher (80) und Carolie Schonthaler (geb. 06, 11).

Umschläge aus Briefen von Alma Mahler (1879-1964) an Willi Legler (1902-1960). Poststempel: 06-1946, 12-1946, 04-1947, 01-1949. Frau Alma Mahler Werfel (610 North Bedford Drive, Beverly Hills, Kalifornien) an Herrn Willy Legler (IX Berggasse 9, Wien, Österreich, Europa).

Mehr

  • Wilhelm Legler (1875-1951) gilt als der Maler, der die Region Morava entdeckt hat. Er war einer von denen, die ihm am nächsten standen Carl Julius Rudolf Moll (1861-1945)und seine erste Ehe war zu Margarethe (Grete) Julie Schindler (1881-1942), die Schwester von Alma Mahler und Stieftochter von Carl Moll.
  • 1897. Legler war Schüler von Carl Julius Rudolf Moll (1861-1945) ab 1897 und von Pötzelsberger, Kalckreuth und Adolf Hölzel in Stuttgart zwischen 1899 und 1906. Er studierte Radierung bei Alexander Eckener. Ab 1906 arbeitete er zunächst in Wien, Linz, dann in Dimburg und in Stillfried an der Morava.
  • Während seiner Zeit in Stuttgart konzentrierte sich Legler auf Radierungen, kehrte aber später zu seiner Liebe zur Landschaftsmalerei auf der Morava zurück. Sein beeindruckendes Interieur ist bis etwa 1915 von Carl Moll beeinflusst. Ab 1929 lebte er hauptsächlich in Wien.
  • Seine Frau Margarethe (Grete) Julie Schindler (1881-1942) ist eine Halbschwester von Alma Mahler (1879-1964).
  • 1908 Seine Werke wurden in der legendären Kunstschau der Klimt-Gruppe von 1908 und 1909 auf der Internationalen Kunstausstellung in Wien ausgestellt. 1914 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Seine Arbeit wurde 1915 mit dem Drasche-Preis, 1927 mit dem Jubiläumspreis und 1933 und 1935 mit dem Staatlichen Ehrenpreis ausgezeichnet.
  • 1945 plante das Künstlerhaus anlässlich des 70. Geburtstages von Legler eine Sammelausstellung seiner Werke. Am 8. April zerstörte eine Bombe sein gesamtes künstlerisches Lebenswerk in der Wohnung des Künstlers in der Rainergasse 27.
  • In 06-1946, 12-1946, 04-1947, 01-1949 Briefe von Alma Mahler (1879-1964) (Frau Alma Mahler Werfel, 610 North Bedford Drive, Beverly Hills, Kalifornien) an Herrn Willy Legler, IX Berggasse 9, Wien, Österreich). Vater Wilhelm der Maler oder sein Sohn Willy der Architekt?
  • Wilhelm Leglergasse, Wien, Österreich.
  • Arbeiten bei: Albertina, Belvedere, Wien, Niederösterreichisches Landesmuseum, St. Pölten.

Wilhelm Legler (1875-1951) Die Mühle am Fluss. Monogramm WL.

1930 Wilhelm Legler (1875-1951) Sandschiffe am Donau.

1938 Wilhelm Legler (1875-1951) Auf dem Bauernhof.

1938 Wilhelm Legler (1875-1951) Auf der Farm. Signatur vorne.

1938 Wilhelm Legler (1875-1951) Auf dem Bauernhof. Unterschrift zurück.

Fotograb.

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