Martin Carl Johannes Werfel (1918-1919).

Auch genannt: Martin Carl Johannes Gropius (1918-1919).

Beziehung zu Gustav Mahler (1860-1911): Ein Sohn seiner Frau

  • Halbschwestern: 3:
  1. Maria Anna Mahler (Putzi) (1902–1907).
  2. Anna Justine Mahler (Gucki) (1904-1988).
  3. Manon Gropius (1916-1935)
  • 12-1919: Entwickelter Hydrozephalus.
  • Gestorben: 15-05-1919 Er starb alleine im Krankenhaus (niedriges Sanatorium?). Alter: 9,5 Monate.
  • Begraben: Unbekannt.

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Nach seinem ersten Treffen mit Alma Mahler (1879-1964) in den Jahren 11-1917, Franz Werfel (1890-1945) war ein häufiger Gast in ihrem Haus in der Elizabethstraße 8, Wien. Sie machten sofort zusammen Musik (sie spielte Klavier, er sang) und verliebten sich. Von 02 bis 1918 war Alma schwanger, und wie sich herausstellte, war dies Werfels Kind.

Ende 07-1918 (mit Gropius im Militärdienst) besuchte Werfel Alma in Breitenstein und (nach einer Nacht des Liebesspiels) begann sie zu bluten. Einige Tage lang war ihr Leben in Gefahr, ebenso wie das ihres ungeborenen Kindes. Am 02-08-1918 gebar sie einen Sohn, der mit dem Namen Martin Carl Johannes getauft wurde.

Werfels Stück Die Mittagsgöttin, das er als Zauberspiel bezeichnete, spiegelt Spuren seiner Erfahrungen in diesem frühen Teil seiner Beziehung zu Alma wider; Die Hauptfiguren sind die 'Erdgöttin' Mara, die den Vagabunden Laurentin anzieht, sein Leben verändert und sein Kind zur Welt bringt. Das Stück wurde ursprünglich in Werfels drittes Gedichtband Der Gerichtstag aufgenommen, der größtenteils 1919 geschrieben wurde, während er in Böhmen und Ostgalizien stationiert war.

Früh während Almas Genesung nach der Geburt, Walter Gropius (1883-1969) entdeckte die andauernde Affäre zwischen seiner Frau und Franz Werfel. Für alle Beteiligten folgte eine Zeit des Aufruhrs. Es wurde schnell klar, dass Alma nicht in ihrer Ehe mit Walter Gropius bleiben würde. Zunächst wollte Gropius unbedingt das Sorgerecht für ihre inzwischen zweijährige Tochter übernehmen Manon Gropius (1916-1935), aber angesichts von Almas entschlossener Weigerung, dem zuzustimmen, gab er ihr schließlich nach. Die Scheidung von Alma und Walter Gropius wurde am 20. Oktober 1920 offiziell.

Das Kriegsende fiel mit der Auflösung des österreichisch-ungarischen Reiches zusammen, und Anfang 11-1918 geriet Werfel in das kurze Aufflammen revolutionärer Aktivitäten in Wien und schloss sich der auf den Bolschewiki gegründeten "Roten Garde" an zum Beispiel von seinem Freund Egon Erwin Kisch. Die Unterzeichnung des Waffenstillstands vom 11. November brachte auch die Abdankung von Kaiser Karl (der nach dem Tod von Kaiser Franz Josef 1916 den Thron bestiegen hatte) und am nächsten Tag versammelte sich Kischs Gruppe, einschließlich Werfel, am Parlamentsgebäude, um ihre Ansichten bekannt zu machen. Es kam zu einem Aufruhr, bei dem mehrere Menschen getötet oder verletzt wurden.

Werfel wurde von der Polizei wegen Befragung gesucht, und Gropius half ihm, nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Alma missbilligte Werfels Anteil an diesen Ereignissen und widersprach auch den Meinungen, die Werfel zu anderen Zeiten über die Rolle des Dichters in der Gesellschaft äußerte. (Er schrieb über diese Zeit in seinem Leben später in dem Roman Barbara oder die Frömmigkeit.) Das neue Baby Martin schien die schwierige Geburt überstanden zu haben, aber als er vier Monate alt war, entwickelte er einen Hydrozephalus („Wasser im Gehirn“). ). Die Behandlung war erfolglos und sein Zustand verschlechterte sich; er starb am 15-05-1919.

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