Die Karlskirche ist eine Barockkirche an der Südseite des Karlsplatzes in Wien. Die Karlskirche gilt als die herausragendste Barockkirche Wiens und als eines der größten Gebäude der Stadt und ist dem Heiligen Karl Borromäus gewidmet, einem der großen Gegenreformer des XNUMX. Jahrhunderts.

Die Karlskirche liegt am Rande der Innere Stadt, etwa 200 Meter außerhalb der Ringstraße, und enthält eine Kuppel in Form eines länglichen Ellipsoids. Seit der Restaurierung des Karlsplatzes als Ensemble Ende der 1980er Jahre ist die Karlskirche aufgrund ihrer Kuppel und ihrer zwei flankierenden Reliefsäulen sowie ihrer Rolle als architektonisches Gegengewicht zu den Gebäuden des Musikvereins und der Universität Wien bekannt der Technologie. Die Kirche wird von einem Orden, den Kreuzrittern mit dem Roten Stern, betreut und ist seit langem Pfarrkirche sowie Sitz des katholischen Studentenwerks der Technischen Universität Wien. Neben der Kirche stand der Spitaler Gottesacker. Antonio Vivaldi wurde dort begraben.

Das ikonografische Programm der Kirche stammt vom kaiserlichen Beamten Carl Gustav Heraeus und verbindet den heiligen Karl Borromäus mit seinem kaiserlichen Wohltäter. Die Erleichterung auf dem Giebel über dem Eingang mit den Kardinaltugenden und der Figur des Schutzpatrons auf seiner Spitze weist auf die Motivation der Spende hin. Diese Skulpturengruppe setzt auch die Dachbodengeschichte fort. Der Dachboden ist auch eines der Elemente, die der jüngere Fischer eingeführt hat. Die Säulen zeigen Szenen aus dem Leben von Charles Borromeo in einem Spiralrelief und sollen an die beiden Säulen Boas und Jachim erinnern, die vor dem Tempel in Jerusalem standen. Sie erinnern auch an die Säulen des Herkules und fungieren als Symbole der imperialen Macht. Der Eingang wird von Engeln aus dem Alten und Neuen Testament flankiert.

Dieses Programm setzt sich auch im Innenraum fort, vor allem im Kuppelfresko von Johann Michael Rottmayr aus Salzburg und Gaetano Fanti, das eine Fürsprache von Charles Borromeo zeigt, unterstützt von der Jungfrau Maria. Um diese Szene herum liegen die Haupttugenden. Die Fresken in einigen Seitenkapellen werden Daniel Gran zugeschrieben.

Das Hochaltarbild, das den Aufstieg des Heiligen darstellt, wurde vom älteren Fischer entworfen und von Ferdinand Maxmilian Brokoff ausgeführt. Die Altarbilder in den Seitenkapellen stammen von verschiedenen Künstlern, darunter Daniel Gran, Sebastiano Ricci, Martino Altomonte und Jakob van Schuppen. Eine Holzstatue des heiligen Antonius von Josef Josephu ist ebenfalls ausgestellt.

Ein starker Effekt geht von der Ausrichtung des Lichts und der architektonischen Gruppierung aus, insbesondere von den Bogenöffnungen der Hauptachse. Das Farbschema zeichnet sich durch Marmor mit Sparring und bewusstem Einsatz von Blattgold aus. Das große runde Glasfenster hoch über dem Hauptaltar mit dem hebräischen Tetragrammaton / Jahwe symbolisiert Gottes Allmacht und gleichzeitig durch seinen warmen Gelbton Gottes Liebe. Unten finden Sie eine Darstellung der Apotheose des Heiligen Karl Borromäus.

Die Karlskirche ist neben den Bauwerken des Schlosses Schönbrunn, die diese Form beibehalten, aber stärker fragmentiert sind, Fischers größtes Werk. Es ist auch Ausdruck der österreichischen Lebensfreude, die sich aus dem siegreichen Ende der Türkischen Kriege ergibt.

Karlskirche.

Karlskirche.

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Karlskirche.

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Eingang sakristei. Kreuzherrengasse Nr. 1. Karlskirche.

Eingang sakristei. Kreuzherrengasse Nr. 1. Karlskirche.

Eingang sakristei. Kreuzherrengasse Nr. 1. Karlskirche.

Karte Sommer Sakristei. Karlskirche.

Sommer Sakristei. Credence C. Karlskirche

Sommer Sakristei. Credence B. Karlskirche.

Sommer Sakristei. Altar. Karlskirche.

Sommer Sakristei. Medaillon mit liturgischem Gerät. Karlskirche.

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