Hofbibliothek, Österreichische Nationalbibliothek. Die ehemalige Hofbibliothek wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als privater Flügel der Hofburger Reichsresidenz angelegt. Kaiser Karl VI. bestellte seinen Bau. Die Bibliothek wurde von Joseph Emanuel Fischer von Erlach nach Plänen seines Vaters Johann Bernhard Fischer von Erlach erbaut.

Gerichtsbibliothek, Eingang am Josefsplatz.

Der Prunksaal, das Herz der Österreichischen Nationalbibliothek, ist einer der schönsten Bibliotheksräume der Welt. Es ist die größte Barockbibliothek in Europa.

Gerichtsbibliothek.

Der beeindruckende Zeremonienraum der Bibliothek ist fast 80 m lang und 20 m hoch und wird von einer Kuppel gekrönt, die vom Hofmaler Daniel Gran prächtig mit Fresken verziert ist. Hier werden mehr als 200,000 Bände ausgestellt, darunter die umfassende Bibliothek des Fürsten Eugen von Savoyen sowie eine der größten Sammlungen von Martin Luthers Schriften aus der Reformationszeit.

Unter den Exponaten befinden sich zwei exquisite venezianische Barockkugeln: eine für die Erde und eine für den Himmel mit einem Durchmesser von jeweils mehr als einem Meter.

Gerichtsbibliothek, Dach prunksaal.

Seit 1826 enthält die Musiksammlung zahlreiche Partituren und Erstdrucke von Werken bekannter Komponisten wie Anton Bruckner (1824–1896) or Richard Strauss (1864-1949). Zahlreiche Aufnahmen wie Schallplatten oder CDs werden ebenfalls aufbewahrt. Zur Musiksammlung gehören auch viele handschriftliche Notizen von Komponisten.

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