Der Wiener Praterstern ist einer der wichtigsten Wiener Bahnhöfe und wird täglich von 35,000 Menschen genutzt. Es befindet sich am Kreisverkehr Praterstern in Leopoldstadt im Norden der Stadt. Die beiden bekanntesten Wiener Bauwerke, das Wiener Riesenrad und das Stephansdom, sind von den Plattformen aus sichtbar. 

1908. Nordbahnhof Bahnhof.

Der erste Bahnhof wurde während des Baus der Nordbahn gebaut und am 6. Januar 1838 als kk Nordbahnhof in dem Stil eröffnet, in dem die Namen praktisch aller öffentlichen Arbeiten zu dieser Zeit wiedergegeben wurden. Aufgrund der schnell steigenden Passagierzahlen wurde der Bahnhof sehr schnell zu klein und musste umgebaut werden. Zwischen 1858 und 1865 wurde das Bahnhofsgebäude in der Nähe von Praterstern gebaut.

Wie alle anderen Stationen in Wien zu dieser Zeit sollte die Nordstation ein Ausstellungsgebäude sein. Mit der Planung des Gebäudes wurden mehrere Architekten beauftragt, die Innenausstattung wurde von Bildhauern und Freskenmalern vorgenommen. Die Station wurde am 15. November 1865 eröffnet.

In den Tagen von Österreich-Ungarn war der Bahnhof einer der bedeutendsten Bahnhöfe in Europa und Wiens Hauptbahnhof und verband Wien mit Brünn, Prag und Warschau. Für viele Einwanderer war es die Tür nach Wien. Der Zugverkehr nach Deutschland und seinen Seehäfen verlief über den nahe gelegenen Nordwestbahnhof, der 1872 eröffnet wurde.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Station durch Bomben schwer beschädigt und anschließend nicht mehr genutzt. 1965 wurde es endgültig abgerissen. Das neue Gebäude wurde aus logistischen Gründen direkt am Praterstern errichtet und am 1. Juni 1959 als Bahnhof Praterstern eröffnet. Am 1. September 1975 wurde es in Wien Nord umbenannt.

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