Korrespondenz mit Justine Mahler, 15 Frederikshavn

An Justine und andere Geschwister -

Frederikshavn (Dänemark), am 15. August 1891. Meine Liebe, die letzten drei Tage waren die besten auf Reisen. - Hier sind die äußeren Ereignisse: Ich habe Christus verlassen. frühen Donnerstag pro Zug nach Drammen. - Der Hafen der Stadt hat mich besser beeindruckt als der an sich.

Die Stadt liegt zu beiden Seiten eines herrlichen Flusses, der hier im Christiania-Fjord mündet und auf allen Seiten von bewaldeten Hügeln umgeben ist. Ich beschleunigte sofort die schönsten von ihnen und entdeckte eine ganze Welt für sich. Ein Holzwald, der die Berge mit seltsamen Partys bedeckte, in einem Moment felsig, im nächsten sumpfig, den ich im Zickzack bewältigen musste. Mitten im Wald, völlig abgelegen, fand ich einen See, der auf Deutsch „Schwarzsee“ heißt - (Schwarzwasser? NT) - Fortsetzung, hier und da offene Lichtungen, die auf einer Seite einen Blick über die Landschaft bis hinunter zum Meer bieten, oder besser gesagt; Hafen und andererseits zu den vielen Tälern und Flüssen, die durch sie fließen. Nach ungefähr fünf Stunden absolut lecker hatte ich noch Zeit, bevor ich ein Boot nach Laurwik fahren würde. - Ich trotzte den starken Winden und dem Regen und stand auf dem Deck - (wie üblich während der gesamten Reise), und nach ungefähr fünf Stunden kamen wir in Laurwik an. - Ich ging sofort ins Bett, da das Schiff nach Christiansund am nächsten Morgen um 6:00 Uhr ablegen sollte. Diese Reise durch den norwegischen Archipel war die lustigste auf der ganzen Reise. Einerseits hatte ich die charakteristischsten Steinformen und Felsvorsprünge - und Inseln - in der Kargheit, so voller Bäume, und dann tatsächlich mit Wohn- oder Heizungsanlagen bevendt. Auf der anderen Seite befand sich die abenteuerliche, vielfältige norwegische Küste. Gelegentlich wurden immer kleinere Abschnitte des offenen Meeres! - Der Wind wehte stark, und als wir vor der Küste auf offener See ankamen, blies er ihn in Rollen entlang der Wellen des Kattegat. In solchen Momenten warf das Boot hin und her - zum Glück wurde ich von Seekrankheit verschont. - Unter uns auf dem Schiff befand sich ein Zug der „Heilsarmee“, acht Männer und ebenso viele Frauen in sehr eigenartigen, einheitlichen und ebenso rätselhaften Manieren. Später nahmen sie Gitarren, eine Geige und eine Trompete auf und begannen, Instrumente zu sprechen. - - Also war ich sehr reaktionsschnell. Ich sah, dass alle ein auffälliges Emblem hatten (die Herren in Hüten und Damen der Schulter). wo er sagte: "Frölses-Armee". - Ich konnte es nicht wissen, ohne zu fragen, aber ich vermute, dass sie von der „berühmten Heilsarmee“ stammen, wie Sie so viel gehört haben wie ich; nämlich Name. Also stimmten sie für eine Stunde. Alle Passagiere standen aufmerksam da, um zuzuhören - es muss zugegeben werden, dass sich mehrere über den Gunwale übergeben haben, da das Schiff über der Dünung auf und ab gerollt ist. Schließlich sangen sie, Frauen mit wispigen Stimmen und Männer mit rostigen. Es war ziemlich offensichtlich, dass sie weder Text noch Melodie kannten, also übernahmen sie die Kontrolle, diejenigen, die die Fortsetzung kannten, es war meistens eine Art antiphonaler Gesang. Vier Frauen und ein Mann bildeten ein Orchester - die ersten drei spielten Gitarre und Geige und die letzte Trompete. Das Erstaunliche war, dass der Geiger mitten im Bogen blieb. - Das Lied war eine seltsame Ballade mit sakralem Text, und ich verstand nur die Worte "Jesus Christus" und "Portugal". Wir kamen um 18:00 Uhr in Christiansund an. - Am Morgen sah die lange einsame Sonne bis kurz nach dem Start. - Als wir dort anlaufen, haben wir die französische Flotte gesehen. Nach zwei Stunden an Land ging es wieder an Bord und durch den gefürchteten Skagerrak nach Fredrikshavn.

- Direkt in die Stadt und dann ein kleiner Ausflug. - Was für ein Kontrast - endlose Myrslette, hier und da ein Bauer - eine Windmühle, ein Haus - und darüber hinaus: das offene Meer. Ich ging und ging und kam zu einer Art Park, der mein Interesse weckte, und kam an - einem Friedhof. Ich ging herum und fand Inspiration, indem ich über alles nachdachte, was hier vor meiner Zeit passiert war. - Sowohl in den hohen norwegischen Bergen als auch auf der jütländischen Heide - das Ende ist das gleiche. - - Ca 5:00 Gefahren Ich fahre weiter mit dem Zug - Jetzt Heimat der Nordsee über Sylt und Helgoland.

Beste Grüße an alle von Gustav

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