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  • Musikverlage.

Bernhard Schott (1748-1809).

  • Bernard Schott (1748-1809).
  • Beruf: Musikverlag, Gründer Schott Music, „Bernhard Schott and Sons“.
  • Residenzen: Mainz.
  • Beziehung zu Mahler:
  • Korrespondenz mit Mahler:
  • Geboren: 10 Eltville, Mainz, Deutschland.
  • Gestorben: 26-04-1809 Sandhof / Heidesheim, Mainz, Deutschland.
  • Begraben: 00-00-0000

Schott Music ist einer der ältesten deutschen Musikverlage. Es ist auch einer der größten Musikverlage in Europa und derzeit der zweitälteste Musikverlag. Der Firmensitz von Schott Music wurde 1770 von Bernhard Schott in Mainz gegründet.

Schott Music ist einer der weltweit führenden Musikverlage. Es repräsentiert viele der größten Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts und sein Verlagskatalog enthält rund 31,000 Titel zum Verkauf und über 10,000 Titel zum Verleih. Das Repertoire reicht von Gesamtausgaben, Bühnen- und Konzertwerken bis hin zu allgemeinbildender Literatur, feinen Notenausgaben und Multimedia-Produkten.

Neben den Verlagen von Panton, Ars-Viva, Ernst Eulenburg, Fürstner, Cranz, Atlantis Musikbuch und Hohner-Verlag gehören zur Schott-Gruppe auch zwei Plattenlabels, Wergo (für neue Musik) und Intuition (für Jazz), as sowie acht Fachzeitschriften.

Zur Schott Music-Gruppe gehören auch das Druck- und Produktionsdienstleistungsunternehmen WEGA sowie mds (Music Distributors Services GmbH), die größte Vertriebsorganisation für Musikprodukte in Europa, die den Vertrieb von Noten, Büchern, Magazinen, Audio- und audiovisuellen Aufnahmen anbietet und Materialien sowohl der Schott-Kataloge als auch der Kataloge von 60 anderen Musikverlagen zu mieten.

Fa. Schott in Mainz.

Schott Music vertritt Komponisten und Autoren aus aller Welt und unterhält Niederlassungen in zehn Ländern mit rund 270 Mitarbeitern, hauptsächlich in London, New York, Prag und Tokio. Weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Hongkong, Madrid, Stockholm, Toronto und Zürich.

Der Schott-Verlag wurde 1748, dem Geburtsjahr Beethovens, von Bernhard Schott (1809-1770) in Mainz gegründet. Das Gebäude, datiert und jetzt unter Denkmalschutz, ist noch immer der Hauptsitz des Unternehmens. Zum Zeitpunkt der Gründung des Verlags hatte Mainz ein blühendes kulturelles Leben und eine geschäftige Hofkapelle. 1780 wurde Bernhard Schott das "Privilegium Exklusivum" zusammen mit dem Titel "Hofmusikgraveur" verliehen. Dies bedeutete, dass innerhalb der Grenzen der Mainzer Wählerschaft kein Dritter die von ihm produzierten Werke neu gravieren oder verkaufen durfte. Schott war einer der ersten Verlage, der die Drucktechnik der Lithographie einsetzte, was bedeutete, dass seine Ausgaben bald in großem Maßstab gedruckt und vertrieben wurden.

Während der französischen Mainzer Jahre litt der Verlag unter hohen Steuern, aber die Beeinträchtigung der französischen Musik half ihm in dieser Phase. In der Folge etablierte sich der Verlag rasch über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus. Bereits 1823 gründete Schott eine Niederlassung in Antwerpen, gefolgt von Brüssel 1839 und weiteren Büros in Musikzentren wie Leipzig, London, Paris und Wien.

Von Anfang an war es sein Engagement für zeitgenössische Musik, das dem Verlag seinen internationalen Ruf einbrachte. Zum Verlagsprogramm gehörten zunächst Werke von Komponisten der Mannheimer Schule wie Carl Stamitz und Georg Joseph Vogler sowie virtuose Ballsaalmusik und Comic-Opern. Die Veröffentlichung der Klavierpartituren und Erstausgaben von Mozarts Oper Don Giovanni und Die Entführung aus dem Serail gehörten zu den Höhepunkten der Frühgeschichte des Verlags. Bald darauf folgten bedeutende Spätwerke Ludwig van Beethovens, darunter die Neunte Symphonie, die Missa Solemnis und die letzten beiden Streichquartette.

Die Wagner-Jahre

In den ersten Jahrzehnten fühlte sich Schott der damals beliebten französischen Tradition verpflichtet. Der Katalog enthielt daher Namen wie Adolphe Adam und Daniel Auber sowie Gaetano Donizetti, Ignaz Pleyel und Gioacchino Rossini. Mit den Werken von Franz Liszt und Peter Cornelius zeigte Schott ein stärkeres Interesse am deutschen Repertoire. 1859 gelang es Franz Schott (1811–1874), dem Enkel von Bernhard Schott, die exklusive Zusammenarbeit von Richard Wagner zu gewinnen, und Schott veröffentlichte Die Meistersinger von Nürnberg, den kompletten Ring des Nibelungen und Parsifal.

Schott MusikverlageGeschichte Lieder für Singstimme.

Die Verbindung mit Wagner erwies sich für den Verlag als äußerst teuer: Am 21. Oktober 1862 schrieb Franz Schott an Wagner: „Wie auch immer, kein Musikverlag kann Ihre Bedürfnisse befriedigen, dies kann nur ein enorm reicher Bankier oder ein Prinz tun, der dies getan hat Millionen bekommen ... «Wagner fand seinen großzügigen Fürsten tatsächlich in der Person von Ludwig II., dem jungen König von Bayern.

Die modernen Klassiker

Da es keine Nachkommen gab, ernannte die Familie Schott 1853 den Geheimrat Dr. Ludwig Strecker (1943–1874) zu ihrem Nachfolger. Seine Söhne Dr. Ludwig Strecker (1883–1978) und Willi Strecker (1884–1958) machten weiter den Verlag zu führen. Nachfolger wurde Heinz Schneider-Schott (1906–1988).

Schott 'renommiertes Verlagsprogramm des 20. Jahrhunderts, das heute als Musik unserer Zeit bekannt ist, wurde durch die Veröffentlichung von Werken von Igor Strawinsky initiiert, einem langjährigen engen Freund von Willi und Ludwig Strecker. Schott veröffentlichte bedeutende Werke, von frühen Orchesterwerken wie Feu d'artifice und Scherzo fantastique über das komplette L'Oiseau de feu (Der Feuervogel) bis hin zum Violinkonzert, Symphonie in C und Symphonie in drei Sätzen. Schott veröffentlichte auch mehrere Partituren von Arnold Schönberg, darunter Moses und Aron und Von Heute auf Morgen.

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