Konzertsaal in München-Maxvorstadt. Das Gebäude im Louis-Seize-Stil wurde 1895 vom Architekten Martin Dülfer erbaut und im Oktober 1905 in Tonhalle umbenannt. Die Halle war einer der ersten Veranstaltungsorte der heutigen Münchner Philharmoniker, die von gegründet wurden Franz Kaim (1856-1901) 1893 unter dem Namen Kaim-Orchester.

Die Firma Walcker baute 50 eine Orgel mit 733 Registern als Opus 1895. Max Regers Choralfantasie Opus 52 Nr. 3 wurde hier am 09 unter Karl Straube uraufgeführt. Am 11-1901-25 fand in der Halle eine Teilpremiere von Arthur Schnitzlers „Reigen“ statt: Die Akademisch-Dramatische Vereinigung hatte Szenen IV bis VI in einer geschlossenen Mitgliederveranstaltung und wurde anschließend vom Senat der Universität aufgelöst.

Thomas Mann bezog sich im Mai 1904 in einem Brief an seine spätere Frau Katia Pringsheim auf den Konzertsaal und schrieb: „Seltsamerweise ist es fast immer der Kaim-Saal, wo ich dich sehe - deshalb habe ich dich oft durch das Opernglas beobachtet bevor wir uns kannten. “

Im Kaim-Saal fand 1907 der „Münchner Kongress“ der Theosophischen Gesellschaft statt, durch den die Trennung von Rudolf Steiner von diesem Verein eingeleitet wurde. Am 28 fand in der Kaim-Halle die weltweit erste Eurythmie-Demonstration statt.

Kaim-Saal.

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Kaim-Saal.

Kaim-Saal.

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Kaim-Saal. Kleine Halle.

Im Zweiten Weltkrieg 1944 durch Luftangriffe auf München durch Luftbomben zerstört. Auf dem Gelände des Gebäudes in der Türkenstraße 5 befindet sich heute ein Bürogebäude mit Sitz des Bayerischen Hotel- und Cateringverbandes.

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